Der Redenpodcast: Rückblick auf die NRW-Landtagswahl 2022

Seit 2009 analysiert der VRdS Reden in Wahlkämpfen. In diesem Jahr hat ein Team aus Redenprofis den Wahlkampf in NRW rhetorisch unter die Lupe genommen. Im 3. VRdS-Redenpodcast sprach Präsidentin Jacqueline Schäfer mit Vizepräsident Jürgen Sterzenbach, Projektleiter Peter Sprong sowie den Analysten Júlienne Frenger und Daniel Jungblut über das Niveau der Reden.

Ergebnis: richtig schlecht war niemand, aber wirklich herausragend auch nicht. Im Wahlkampf, der spät an Fahrt aufgenommen hatte, setzte sich die Tendenz fort, dialogische Formate einzusetzen, in denen das Publikum Fragen stellen konnte. Die Podcast-Teilnehmer sprachen über fehlende politische Narrative, wie man zuspitzt, ohne zu verunglimpfen und warum die Wirtschaftsreden momentan rhetorisch besser sind als die politischen.

Zum besten Redner im NRW-Wahlkampf hatten die Redenprofis den damals Stellvertretenden Ministerpräsidenten und Spitzenkandidaten der FDP, Joachim Stamp gekürt. Untersucht wurden einzelne oder mehrere Wahlkampfreden, die die Spitzenkandidaten der fünf im NRW-Landtag vertretenen Parteien in den vergangenen Wochen gehalten hatten – von CDU, SPD, FDP, AfD und Bündnis 90/Die Grünen. 

Die Wahlkampfreden werden nicht nach Inhalten, sondern nach rhetorischen Kriterien durch ehrenamtliche VRdS-Analysten beurteilt. Die Bewertung erfolgte nach einem Punktesystem in den Kategorien Aufbau/Struktur, Argumentation, Sprache, Rhetorik, Auftritt, Inszenierung sowie Publikumsorientierung.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Bitte füllen Sie dieses Feld aus.
Bitte füllen Sie dieses Feld aus.
Bitte gib eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Sie müssen den Bedingungen zustimmen, um fortzufahren.