Keine Toleranz gegenüber Intoleranten

Autor: Christian Gasche
@Bundespräsidialamt

„Die Feinde von Demokratie, Menschen […], die Hass verbreiten, […] dürfen wir als Demokraten nicht tolerieren. […]. Der Tolerante muss auch entschlossen intolerant sein können.”

Joachim Gauck, Bundespräsident a.D.

Der frühere Bundespräsident hat im Juni mit seinem Buch „Toleranz – einfach schwer“ eine bemerkenswerte Debatte angestoßen. Er wirbt einerseits für Toleranz im Umgang mit Andersdenkenden. Er zieht aber auch eine klare Grenze.

Ich erkenne darin einen Appell an alle Redner in Politik und Wirtschaft, im Verein, im Freundeskreis oder der Familie: Wir müssen in harschen gesellschaftlichen oder politischen Auseinandersetzungen zunächst zuhören, uns die Behauptungen und Sichtweisen anhören. Vor allem müssen wir mit der Kraft der Argumente auch noch so schrägen Positionen entgegentreten.

Es hilft aber nichts, auf Hass mit Hass oder Ausgrenzung zu antworten. Vielmehr ist es unser aller Auftrag, unsere Demokratie zu verteidigen. Wir müssen auch diejenigen von ihr zu überzeugen versuchen, die sie angreifen. Wo aber solche Menschen den Boden unseres Grundgesetzes verlassen, wo sie Straftaten vorbereiten, verüben, dazu aufrufen oder wie nach der Ermordung des Kasseler Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke rechtfertigen, muss unsere Toleranz erkennbar enden.

 

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„Die Feinde von Demokratie, Menschen […], die Hass verbreiten, […] dürfen wir als Demokraten nicht tolerieren. […]. Der Tolerante muss auch entschlossen intolerant sein können.”

Joachim Gauck, Bundespräsident a.D.

Der frühere Bundespräsident hat im Juni mit seinem Buch „Toleranz – einfach schwer“ eine bemerkenswerte Debatte angestoßen. Er wirbt einerseits für Toleranz im Umgang mit Andersdenkenden. Er zieht aber auch eine klare Grenze.

Ich erkenne darin einen Appell an alle Redner in Politik und Wirtschaft, im Verein, im Freundeskreis oder der Familie: Wir müssen in harschen gesellschaftlichen oder politischen Auseinandersetzungen zunächst zuhören, uns die Behauptungen und Sichtweisen anhören. Vor allem müssen wir mit der Kraft der Argumente auch noch so schrägen Positionen entgegentreten.

Es hilft aber nichts, auf Hass mit Hass oder Ausgrenzung zu antworten. Vielmehr ist es unser aller Auftrag, unsere Demokratie zu verteidigen. Wir müssen auch diejenigen von ihr zu überzeugen versuchen, die sie angreifen. Wo aber solche Menschen den Boden unseres Grundgesetzes verlassen, wo sie Straftaten vorbereiten, verüben, dazu aufrufen oder wie nach der Ermordung des Kasseler Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke rechtfertigen, muss unsere Toleranz erkennbar enden.

 

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