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Redekultur

Eine gute Redekultur ist dem Verband ein besonderes Anliegen. Sie ist wichtig

  • für die Qualität der Reden. Denn Rede ist Führung.
  • für die Politik. Damit Wählerinnen und Wähler begreifen, was die Politik will, und wählen gehen.
  • für die Industrie. Denn wer in der Kommunikation mit der Öffentlichkeit versagt, hat schlechte Chancen am Markt.
  • für die Wissenschaft. Denn sie ist neben Politik und Industrie die dritte Gesprächspartnerin im gesellschaftlichen Diskurs und muss daher die öffentliche Meinung für sich gewinnen.
  • für die Jugend: Denn Einübung in freie Rede stärkt das Selbstbewusstsein junger Menschen, die sich in der Schule und später im Beruf besser behaupten können.
  • für die Demokratie. Denn Kenntnisse in Rhetorik stärken die Abwehrkräfte gegen Demagogen und geben Kraft, sich für die Demokratie einzusetzen.


Beruf Redenschreiber und Qualifizierung

Die Mitgliederversammlung des VRdS hat ein Berufsbild Redenschreiber verabschiedet. Es enthält neben einer Definition Angaben zu Arbeitsfeldern und Zuordnung, fachlichen Voraussetzungen, Ausbildungswegen, Gehältern und Honoraren und Ethik. Die ausführliche Darstellung des Berufsbildes bietet über die reine Information hinaus Hintergründe und beleuchtet praktische wie ethische Anforderungen.

Eine Ausbildung zum Redenschreiber oder ein Studium gibt es nicht. Wohl aber die Möglichkeit, sich professionellen Rat zu holen, Seminare zu besuchen, Bücher und Texte zu studieren, wissenschaftliche Institute zu Rate zu ziehen und sich als „Geprüfte/r Redenschreiber/in“ (genaue Information erhalten Sie in Kürze) zertifizieren zu lassen. Seit dem Jahr 2015 bietet der VRdS gemeinsam mit der Prüfungs- und Zertifizierungsorganisation der deutschen Kommunikationswirtschaft (PZOK) erstmals im deutschsprachigen Raum ein anbieterunabhängiges Zertifikat. Die Prüfung ist für alle deutschsprachigen Länder einheitlich und standardisiert. Zugelassen sind alle, die entweder beruflich bereits als Redenschreiberin oder Redenschreiber tätig sind oder gerne tätig sein wollen.

An der IHK Bonn/Rhein-Sieg gibt es seit 2010 auch einen Zertifikatslehrgang „Professionelles Redenschreiben (IHK)“, der aus 50 Unterrichtsstunden und einer Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer besteht.

Interessierte können vielfältige Angebote von Kursen und Workshops zu Redenschreiben und Rhetorik nutzen. Eine Seminarauswahl von VRdS-Mitgliedern finden Sie – in alphabetischer Reihenfolge – hier:

Die Angebote werden vom VRdS nicht zertifiziert. Die Verantwortung für die Qualität und Seriosität der Angebote trägt allein der Anbieter selbst. Sind Sie Mitglied des VRdS, so verweisen wir an dieser Stelle gerne auf Ihr Seminar-Angebot. Bitte nehmen Sie dazu Kontakt mit der Geschäftsstelle auf.

Einige Mitglieder haben Ratgeber zum Redenschreiben und Zitatesammlungen veröffentlicht. Eine Auswahl:

Schreiben Sie Reden für sich selbst oder für andere? Suchen Sie dafür Anregungen und Ideen? Dann nutzen Sie doch das „Handbuch Redenschreiben“ von VRdS-Gründungsmitglied Friedhelm Franken und seinem Sohn Dipl.-Volkswirt Andreas Franken, Leiter der Akademie für Management-Kommunikation und Redenschreiben (AMAKOR GmbH). Denn mit Tipps, Techniken und Beispielen aus der Praxis hilft Ihnen dieser umfassende Leitfaden, wirkungsvoll zu formulieren und noch überzeugendere Reden zu entwerfen.

Hardcover mit Beiheft, 550 Seiten, ISBN 978-3-942263-11-5, Helios Media, Berlin, 39,90 Euro.

„Erfolg buchstabiert sich T-U-N“ ist eine ganz besondere Zitatesammlung. Hier kommen ausschließlich Frauen zu Wort. Sie stammen aus zehn Jahrhunderten und äußern sich – mal frech, mal nachdenklich – zu den Themen Macht, Erfolg und Geld. Dipl.-Volkswirt Andreas Franken, Leiter der Akademie für Management-Kommunikation und Redenschreiben (AMAKOR GmbH), hat das Buch gemeinsam mit der Literaturwissenschaftlerin Dr. Isabel Rohner herausgegeben und empfiehlt es für Ihre Reden, Texte – und natürlich zum Schmökern.

Softcover, 192 Seiten, ISBN 978-3-89741-327-6, Ulrike Helmer Verlag, Sulzbach/Taunus, 12,95 Euro.

Lebenskluge, augenzwinkernde Aussprüche über Technik, Luxus, Schönheit, fahrbare Untersätze, verträgliche Männer, tragbare Verhältnisse und vieles mehr stehen im Mittelpunkt des Frauenzitatebuchs „Männer fahren besser – mit Bus und Bahn". Herausgegeben von Dipl.-Volkswirt Andreas Franken, Leiter der Akademie für Management-Kommunikation und Redenschreiben (AMAKOR GmbH), und Literaturwissenschaftlerin Dr. Isabel Rohner bietet es Ihnen Zitate von mehr als 200 klugen Frauen über die schönsten Nebensachen der Welt.

Softcover, 192 Seiten, ISBN 978-3-89741-343-6, Ulrike Helmer Verlag, Sulzbach/Taunus, 12,95 Euro.



Kongresse
Kongress 2014: Mehr Taktgefühl, weniger Political Correctness

Am 10. September 2014 fand im Tagungszentrum Aquino in Berlin der Kongress des Verbands der Redenschreiber deutscher Sprache statt. Mit einem Klick auf die jeweiligen Vortragstitel greifen Sie auf die vollständigen Manuskripte der Rednerinnen und Redner zu, sofern sie uns vorliegen.

„Singen können die alle“

Marius Jung, Kabarettist

Kann man es mit der Hygiene auch übertreiben? Politische Korrektheit, aseptischer Diskurs, unkultiviertes Untergrundgrummeln

Prof. Dr. Werner Patzelt, TU Dresden – Institut für Politikwissenschaft

Widerstehe der Versuchung, ein Opfer zu sein – Political Correctness und der Kommunismus der Selbstachtung

Matthias Dusini, Redakteur der Wochenzeitung Falter

Reden was ich will oder was ich darf? Die Schere im Kopf des Redenschreibers

Thomas Maess, Redenschreiber und Theologe

Wer darf was wann (nicht) sagen? Political Correctness und Meinungsfreiheit

Dr. Antje Schrupp, Journalistin und Publizistin

Podiumsdiskussion: Weniger Political Correctness, mehr Taktgefühl – Geht das?

Dr. Antje Schrupp, Prof. Dr. Werner Patzelt, Matthias Dusini, Thomas Maess

Mit freundlicher Unterstützung von

Rednerinnen und Redner

Marius Jung, Kabarettist, Moderator, Sänger & Coach von Bands, Schauspielern, Privatpersonen und Firmen, sowie Comedians wie Bernhard Hoecker arbeitet seit über 20 Jahren auf und vor der Bühne. Im Laufe der Jahre gewinnt er diverse Kleinkunst- und Kabarettpreise, wie den Köln Comedy Cup oder den Schneestern von Arosa. Im Frühjahr 2014 sorgt sein erstes satirisches Buch. "Singen können die alle! Handbuch für Negerfreunde" für Wirbel. Ab Herbst 2014 tourt er mit seinem neuen Programm zum Buch: "Singen können die alle! Vom Neger zum Maximalpigmentierten". Erleben Sie einen exklusiven Vorgeschmack auf dem VRdS-Kongress!

Prof. Dr. Werner Patzelt, geb. 1953 in Passau; Prof. Dr. phil. habil; nach dem Abitur 1972-74 Zeitsoldat (letzter Dienstgrad: Major d. Res.); 1974-1980 Studium der Politikwissenschaft, Soziologie und Geschichte in München, Straßburg und Ann Arbor, Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes; 1980-1991 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Politikwissenschaft der Universität Passau; 1984 Promotion, 1990 Habilitation; seit 1991 Professor für Politische Systeme und Systemvergleich an der Technischen Universität Dresden.

Matthias Dusini, 47, lebt und arbeitet in Wien. Redakteur der Wochenzeitung Falter. Studierte Germanistik und Philosophie und schrieb gemeinsam mit Thomas Edlinger "In Anführungszeichen – Glanz und Elend der Political Correctness" (Suhrkamp, 2012).

Thomas Maess wurde 1948 im Thüringer Wald geboren, erlernte die Berufe des Betonbauers und Schriftsetzers, arbeitete als Layouter und Hersteller und studierte evangelische Theologie. 1983 verließ er die DDR und arbeitete als freier Publizist, Redenschreiber und Herausgeber, bevor er im Jahr 2000 in die Landesregierung Schleswig-Holstein wechselte und für die Ministerpräsidentin Heide Simonis Reden schrieb. Er gibt Bücher heraus, reist fotografierend durch die Welt und lehrte Rhetorik an Hochschulen.

Dr. Antje Schrupp ist Journalistin und Publizistin und lebt in Frankfurt am Main. Sie studierte in Frankfurt Politikwissenschaft, Evangelische Theologie und Philosophie. In ihren Büchern und auf ihrem feministischen Blog "Aus Liebe zur Freiheit" beschäftigt sie sich vor allem mit weiblicher politischer Ideengeschichte. Sie ist Redakteurin der Zeitung "Evangelisches Frankfurt".

Kongress 2011: Klartext – Wie viel Wahrheit vertragen wir?

Rund 200 Teilnehmer nahmen am 8. September 2011 teil an unserem Kongress zum Thema Wahrheit und Klartext. In anspruchsvollen und dennoch kurzweiligen Beiträgen sprachen dazu Gäste aus sehr unterschiedlichen Perspektiven: für die Politik der frühere Vizekanzler und Bundesminister Franz Müntefering, für die Philosophie Prof. Otfried Höffe, Vorsitzender des Nationalen Ethikrates der Schweiz. Den Stand der Redenschreiber vertrat Dr. Michael Engelhard, langjähriger Ideengeber mehrerer Bundespräsidenten. Auch die Soziologin Dr. Necla Kelek, der SPIEGEL-Journalist Jan Fleischhauer und Dirk Metz, Kommunikationsberater und ehemaliger Pressesprecher von Roland Koch, diskutierten mit.

Freundlicherweise haben uns Franz Müntefering und Prof. Otfried Höffe für die Nachberichterstattung die Skripte ihrer Reden überlassen. Bitte beachten Sie die Regeln der korrekten Zitation, wenn Sie Teile daraus entlehnen sollten.

Muss denn Klartext Wahrheit sein? - Rede Franz Müntefering

Klartext! Klartext? - Prof. Otfried Höffe

Dr. Engelhard hat seinen Vortrag frei gehalten; daher gibt es kein Skript zu seinem Thema "Die Wahrheit als Konterbande".

Kongress 2008: Die Kraft des Schweigens

Der Kongress fand am 18. September 2008 im großen lichtdurchfluteten Europa-Saal der nordrhein-westfälischen Landesvertretung in Berlin statt. Mehr als 200 Teilnehmer lauschten Referenten wie BILD-Chefredakteur Kai Diekmann, Jesuitenpater Klaus Mertes vom Berliner Canisius-Kolleg und Henryk M. Broder.

Die Resonanz der Teilnehmer und die vielen Medienberichte haben gezeigt: Dass sich ausgerechnet Redenschreiber mit dem dringend nötigen Maß an Ruhe und Stillhalten auseinandersetzen, hat manchen irritiert, letztlich aber dem Thema die nötige Aufmerksamkeit verschafft und durch eine gelungene Veranstaltung überzeugt.

Hier finden Sie die Reden im PDF-Format zum Nachlesen:

Kai Diekmann (Chefredakteur von "Bild"): Mit Worten schweigen

P. Klaus Mertes SJ (Rektor des Canisius-Kollegs Berlin): Die Kraft des Schweigens und die Kraft des Wortes

Henryk M. Broder (Journalist und Publizist): Das Schweigen der Anderen

Kongress 2005: Sprache und Menschenbild

Die Reden des Kongresses "Sprache und Menschenbild", gehalten am 27. Oktober 2005 in der Parlamentarischen Gesellschaft, Berlin, stellen wir Ihnen hier zum Download bereit:

Eröffnungsrede Dr. Thilo von Trotha, Vorsitzender des VRdS

Rede Jörg Schönbohm, Minister des Innern und Stellvertretender Ministerpräsident des Landes Brandenburg - "Kategorischer Imperativ der Sprache"

Rede Prof. Dr. Helmut Ebert, außerplanmäßiger Professor für Organisationskommunikation an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn - "Menschenbilder in der Wirtschaftssprache und im öffentlichen Sprechen über die Wirtschaft"



Studien
Diffuses Bürgerbild in politischen Reden: Studie des VRdS und der Universität Koblenz-Landau

Was halten Politiker von den Bürgern ihres Landes? Um dies herauszufinden, haben das Seminar Medienwissenschaft der Universität in Koblenz und der Verband der Redenschreiber deutscher Sprache (VRdS) in einer gemeinsamen Studie Reden von Bundespolitikern analysiert und sind dabei zu einem ernüchternden Ergebnis gekommen. Das Bürgerbild der Politiker ist diffus bis widersprüchlich und der Klang an sich wohlfeiner Politiker-Sätze bei genauem Hinschauen nicht immer schmeichelhaft.

"Die Rede ist verräterisch, sie offenbart oft mehr als das, was der Redner ausdrücklich sagen möchte", so Dr. Vazrik Bazil, Präsident des VRdS in seiner Zusammenfassung des Abschlussberichts. So werden Bürger in Politiker-Reden oft wie unmündige Kinder dargestellt, die genauer Anleitung bedürfen und die man "abholen" und "mitnehmen" muss. Politiker schlüpften in die Rolle von Eltern, die glauben zu wissen, wo es lang geht. "Wir haben... wichtige Weichenstellungen vorgenommen... eine Kreditklemme verhindert... Familien mehr Kindergeld gegeben... eine Rekordsumme... in die Infrastruktur gesteckt", zitiert Prof. Dr. Helmut Ebert von der Universität in Koblenz aus einer Rede von Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Unabhängig davon, ob die Rede von Haushaltspolitik, Integration oder Stuttgart 21 handelt, beantworte sie bewusst oder unbewusst immer auch die Frage, wie Politiker den Bürger sehen: In vielen Fällen als Teil ihrer Probleme und nicht als Lösung von Problemen, so das Ergebnis der Studie. Bürger werden nicht als "Bürger" genannt, sondern als Anspruchs-, Forderungs- oder Förderungs-Subjekte mit sachlichen Bezeichnungen wie "Steuerzahler", "Ältere", "Alleinerziehende", "Erwerbstätige", "Erwerbslose" usw.

Fast immer werden laut Studie Begriffe wie "Bürger" und "Mensch" synonym gebraucht, obgleich sie Unterschiedliches bedeuten. Widersprüchlich sei das Bürgerbild auch, weil verschiedene Perspektiven miteinander vermengt werden - mal ist der Bürger Teil des Staates, ein andermal steht er dem Staat hilflos gegenüber. Will der "Bürger" Versorgung und Sicherheit, hat er es mit dem Versorgungsstaat zu tun; ist er nur ein Mündel, dann ist der Vormundstaat am Werk und ist er Beitragsbürger, greift der Sozialstaat ein. "Es sind diese 'Staaten', welche Politiker oft mit 'Wir' meinen", heißt es in der Studie.

Insgesamt lassen sich laut Studie beim Bürgerbild in Politiker-Reden vier Tendenzen erkennen. Demnach wird der Bürger dargestellt (1) als schwer fassbares Subjekt, (2) als widerspenstiges Kind, das belehrt und über seine eigenen Interessen aufgeklärt werden muss, (3) als Empfänger staatlicher Gaben und Beitragszahler für das Gemeinwohl, (4) als Mensch, der Freiheit fürchtet aber Freiheit braucht, um sich und die Gemeinschaft zu entwickeln.

Für die Studie wurden insgesamt zehn Reden aus den Jahren 2010 und 2011 analysiert. Redner waren Bundespräsident Christian Wulff, Bundeskanzlerin Angela Merkel, Joachim Gauck, der SPD-Parteivorsitzende Sigmar Gabriel, Außenminister Guido Westerwelle, Finanzminister Wolfgang Schäuble sowie der damalige Bundesinnenministers Thomas de Maizière. Die Auswahl erfolgte nach besonderen Anlässen und ihrem Presseecho, nicht unter repräsentativen Aspekten. Die Ergebnisse sollen vor allem die Diskussion um die Kommunikation zwischen Politik und Bürgern anregen. Prof. Ebert: "Das Nachdenken über Bürgerbilder ist eine strategische Aufgabe für Politiker wie für Bürger und kann nur gemeinsam gelingen."

Mitglieder des VRdS können sich die Studie im Mitgliederbereich der Website kostenlos herunterladen.

Auf den Inhalt kommt es an: Studie des VRdS und des Allensbach-Instituts

Nach einer populären Ansicht wird der Redeerfolg vor allem durch das Auftreten des Redners bestimmt, weniger durch den Inhalt der Rede. Eine wissenschaftliche Studie aus dem Jahr 2007 widerlegt diesen Irrglauben.

Auftraggeber der Studie sind der Verband der Redenschreiber deutscher Sprache (VRdS) und die Deutsche Public Relations Gesellschaft (DPRG). Sie wurde durchgeführt vom Institut für Demoskopie Allensbach und dem Institut für Publizistik der Universität Mainz. Dazu wurden 2000 Personen zu Redetexten befragt, anschließend wurde im Labor bei über 200 Studenten die Überzeugungswirkung beim Vortrag der Texte überprüft.

Ein wesentliches Ergebnis: Stets bestimmte der Inhalt des Redetextes die Reaktion des Publikums, trotz betonter oder unbetonter Stimme beim Vortrag oder lebhafter oder sparsamer Gestik des Redners. Der Wirkung eines starken Redeinhalts konnte eine gute Darbietung nur wenig hinzufügen.

"Die Forscher bestätigen unsere Erfahrung als Redenschreiber: Die Basis der Redewirkung sind die Worte", so VRdS-Präsidentin Minita von Gagern. DPRG-Präsident Ulrich Nies unterstreicht die Bedeutung für die Öffentlichkeitsarbeit: "Auch bei Reden gilt: Ohne Inhalt keine Wirkung."

Daher geben die Initiatoren der Studie gerade weniger geübten Rednern den Tipp: "Nicht nur auf Körpersprache und Stimme verlassen - sondern auf einen gut vorbereiteten, wirkungsvollen Redetext."

Diese Studie steht VRdS-Mitgliedern exklusiv im Mitgliederbereich zur Verfügung. Nicht-Mitglieder können die Studie gegen eine Schutzgebühr beim Institut für Demoskopie Allensbach erwerben.



Analyse der Hauptversammlungsreden der DAX-30-Unternehmen

Seit 2015 besuchen berufserfahrene Praktiker des VRdS die Hauptversammlungen der DAX 30-Konzerne, um die Reden der Vorstandsvorsitzenden auf ihre Qualität und Wirkung hin zu bewerten. Ziel ist es, konstruktives Feedback zu geben und damit zur Verbesserung der Redekultur in den Unternehmen beizutragen. Weiterlesen

Pressemitteilung „VRdS: Reithofer bester Hauptversammlungsredner“

Interview zu Hauptversammlungsreden: „Mehr als Rechenschaftsberichte"



VRdS-Barometer

In regelmäßigen Abständen befragt der VRdS seine Mitglieder. Ziel ist es, Trends und Entwicklungen in der Branche nachzuspüren. Die Ergebnisse werden den Mitgliedern exklusiv im Mitgliederbereich zur Verfügung gestellt.



Arbeitskreis „Sprache und Unternehmenskultur“

Der Arbeitskreis „Sprache und Unternehmenskultur“ ist im Jahr 2006 aus der Kooperation des VRdS mit der Deutschen Public Relations Gesellschaft (DPRG) hervorgegangen und richtet sich an Kolleginnen und Kollegen, die sich mittelbar oder unmittelbar mit der Sprache in Unternehmen befasst sind: als PR-Verantwortliche, als Mitglieder der Kommunikationsabteilungen, als Redenschreiber. Auch selbstständige PR-Berater, Redenschreiber oder Journalisten sind willkommen. Geleitet wird der Arbeitskreis von VRdS-Präsident Dr. Vazrik Bazil: bazil@vrds.de

Die Grundfrage des Arbeitskreises, die alle anderen Teilaspekte der Sprache umfasst, lautet: Welchen Beitrag leistet die Sprache zur Wertschöpfung bei Organisationen? Und weiter: Wie gehen Unternehmen mit der Sprache um? Haben sie Techniken des Sprachmanagements entwickelt und wenn ja, welche? Anglizismen, stilistische Fragen oder rhetorische Kunstgriffe sind Teilaspekte und Mittel, die nur im Lichte der Wertschöpfung bedeutsam sind. Die weitaus wichtigeren Fragen betreffen das Geflecht von Sprache, Image, Identität, Werte und werden von Wissenschaftlern und Kommunikationsfachleuten aus theoretischer und praktischer Sicht angeschnitten.

Weitere Informationen und aktuelle Meldungen zum Arbeitskreis finden Sie auf dieser Seite

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Jugend-Redeforum

Mit dem Sächsischen Landtag verbindet den Verband eine langjährige Kooperation zur Förderung der Sprache und guten Rede unter Jugendlichen. Alljährlich findet in Dresden im Landtag das „Jugend-Redeforum“ statt. Der Präsident des Verbands ist der Jurysprecher; der erste Preis des Wettbewerbs, ein kostenloses Seminar für die ersten drei Preisträger und Preisträgerinnen, wird vom VRdS gestiftet.






Ansprechpartnerin:
Jacqueline Schäfer
Präsidentin

info@vrds.de
Telefon 02244 918476