Hilge Kohler

Happelstrasse 18

69120

Heidelberg

Firma:

Kohler

Interesse an Projekten

Wer sind Sie, was machen Sie, wie kamen Sie zum Redenschreiben?

Ich unterstütze Führungskräfte, die Veränderungen mit Kommunikation gestalten wollen. Ich coache Sie in Fragen der persönlichen Kommunikation, schreibe Reden und Texte für Sie, trainiere Teams in Veränderungsprozessen, analysiere die Kommunikation im Unternehmen und entwickle Strategien für den Dialog mit Mitarbeiter*innen und anderen Anspruchsgruppen. All diese Themen unterrichte ich auch in Seminaren und als Lehrbeauftragte an Hochschulen.
Wie ich dazu kam? Über freien Journalismus während des VWL-Studiums, Pressearbeit in einer PR-Agentur und den Wechsel zu IBM nach Stuttgart. Dort bin ich ins Redenschreiben und die Veränderungskommunikation eingestiegen. Später habe ich für Roche Diagnostics in der Schweiz die Mitarbeiter- und Führungskräftekommunikation weltweit aufgebaut, inklusive Redenschreiben für den CEO.
Mittlerweile arbeite ich seit über 15 Jahren selbständig von Heidelberg aus. Aufgrund meiner Konzernerfahrung arbeite ich oft mit Führungskräften, die in komplexen Organisationen bewusst kommunizieren müssen, um ihre Ziele zu erreichen. Da ist jedes tägliche Statement so wichtig wie die eine große Rede.

Warum braucht man Redenschreiberinnen und Redenschreiber?

Wir brauchen Redenschreiber*innen heute mehr denn je. Nicht unbedingt, um lange Vorträge schriftlich auszuformulieren und an Begriffen zu feilen. Aber um Redner*innen zu helfen, Klarheit über ihre Worte zu finden und sich der Wirkung ihrer Formulierungen bewusst zu werden. Ich arbeite oft mit Menschen, die viel zu sagen haben, aber es nicht so auf den Punkt bringen, dass ein Funke überfliegt und beim Gegenüber etwas auslöst - für sie bin ich mehr Redencoach als Reden-Schreiberin.

Wie lautet Ihr wichtigster Rat an eine Rednerin oder einen Redner?

Höre anderen aktiv zu, bevor Du ihnen etwas sagen willst.

Wovon lassen Sie sich bei Ihrer Arbeit inspirieren?

Mich inspiriert, mit anderen zu sprechen, ihre Sicht zu erfahren und von ihnen zu lernen. Während der Arbeit an Manuskripten brauche ich vor allem Techniken, die mich weitertragen, wenn der Text stockt oder die Gedanken sich verknoten. Das lässt sich lernen und trainieren.

Welches Reden-Zitat hat Sie am meisten beeindruckt?

Zitate beeindrucken mich oft, wenn ich sie höre oder lese - aber wenn ich sie aus der Situation löse, ist die Wirkung weg. Ohne ihren Kontext verlocken Zitate dazu hineinzuhören, was uns gefällt. Deshalb habe ich kein Lieblingszitat.

Was sind die drei wichtigsten Fähigkeiten einer Redenschreiberin oder eines Redenschreibers?

Abgesehen von der Sprache: Sich allein und selbst motivieren können, Themen schnell und gründlich durchdringen, ohne Rampenlicht und Applaus auskommen.

Worin verfügen Sie über die größte Expertise?

Veränderungen in Organisationen, Reden auf internationalem Parkett, Gesundheitskommunikation.

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