Dr. Anja Kischel

50931

Köln

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Wer sind Sie, was machen Sie, wie kamen Sie zum Redenschreiben?

Mit neun Jahren Erfahrung als Redenschreiberin für den Oberbürgermeister und die Oberbürgermeisterin einer großen deutschen Stadt ist das Schreiben von Reden zu meiner Stärke, Leidenschaft und auch immer wieder einer spannenden Herausforderung geworden. Bei etwa 300 - 350 Reden pro Jahr sind mir viele Themen und Anlässe vertraut, doch betrachte ich jede einzelne Rede für sich als neue Möglichkeit für den Redner, mit Worten zu glänzen, zu überzeugen und im Gedächtnis zu bleiben.

Warum braucht man Redenschreiberinnen und Redenschreiber?

Treffende Worte erfordern einer gute Vorbereitung, sprachliches Geschick und zudem die Zeit, sich vertiefend in die Materie einzuarbeiten. Nicht jedem ist das im gleichen Maße möglich. Darum: Vertrauen Sie dem Spezialisten - der Redenschreiberin oder dem Redenschreiber!

Wie lautet Ihr wichtigster Rat an eine Rednerin oder einen Redner?

Sich nicht zu verbiegen, authentisch, immer man selbst zu bleiben... Das wissen wir alles! Was mir meine Erfahrung darüber hinaus gezeigt hat: Gerade, wenn dem Redner die Zeit für die eigene Vorbereitung fehlt, ist ein gut vorbereitetes Redemanuskript im Allgemeinen jeder Improvisation überlegen.

Wovon lassen Sie sich bei Ihrer Arbeit inspirieren?

Von dem, was war und was ist. Und doch wusste schon Aristoteles: "Das Ganze ist mehr als die Summer seiner Teile."

Welches Reden-Zitat hat Sie am meisten beeindruckt?

„Die stärkste Waffe gegen Hassreden ist nicht Unterdrückung; es ist mehr Reden.“ Barack Obama

Was sind die drei wichtigsten Fähigkeiten einer Redenschreiberin oder eines Redenschreibers?

- Freude am Umgang mit Menschen - sei es der Redner, sei es das Publikum,
- die Leidenschaft für die Sprache und
- die Fähigkeit, auch unter Druck einen kühlen Kopf zu bewahren. Humor hilft dabei!

Worin verfügen Sie über die größte Expertise?

Private Anlässe, Politik, Kultur, Verbände und Organisationen

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