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Herzlich willkommen!

Der Verband der Redenschreiber deutscher Sprache (VRdS) engagiert sich für die Interessen seiner Mitglieder und fördert die Redekultur im deutschsprachigen Raum. Er führt die Redenschreiberinnen und Redenschreiber zu einem selbstbewussten Berufsstand zusammen. Er vertritt ihre Interessen und macht die Öffentlichkeit auf ihre Leistungen aufmerksam. Er mischt sich in öffentliche Debatten ein, nimmt Stellung zu wichtigen Reden und unterstützt junge Menschen, die die Redekunst erlernen wollen.

Alle Redenschreiberinnen und Redenschreiber und alle Bürgerinnen und Bürger, welche die Redekultur fördern möchten, sind als Mitglieder herzlich willkommen.

Vorteile für Mitglieder

10 gute Gründe, Mitglied
im VRdS zu werden

1. ... weil Sie stärker sind, wenn wir stark sind. Voraussetzung für die Wertschätzung, die Sie sich für Ihre Arbeit als Redenschreiberin oder Redenschreiber wünschen, sind die Wertschätzung für unseren Berufsstand und ein öffentliches Bewusstsein für den Mehrwert unserer Arbeit. Unterstützen Sie uns dabei, die Redenschreiber im deutschsprachigen Raum zu einem selbstbewussten Berufsstand zusammenzuführen, der auf seine Leistungen aufmerksam macht.


2. ... weil Sie rauswollen aus der Einsamkeit des Einzelkämpferdaseins. Redenschreiben ist eine überwiegend einsame Tätigkeit. Die Isolation der Schreibstube kennt jeder, der mit dem Feilen an Worten und Sätzen sein Geld verdient. Die wenigsten von uns sind Teil eines Redenschreiber-Teams mit gemeinsamer Kaffeeküche, wo man sich im beruflichen Alltag mal eben austauschen kann. Eine Kaffeeküche können wir als Verband zwar auch nicht bieten – aber ein Netzwerk zum Erfahrungsaustausch und zum Knüpfen von Kontakten, über Branchen und Genres hinweg.


3. ... weil wir Sie in Ihren beruflichen Zielen unterstützen können. Wer sich im VRdS engagiert, sei es im Vorstand, sei in Regional- oder Arbeitsgruppen, tut dies ehrenamtlich. Das schweißt zusammen. Wir sind eine Gemeinschaft, in der wir uns mit Rat und Tat gegenseitig unterstützen: sei es im Rahmen unseres Mentoring-Programms (Details im Mitgliederbereich), sei es durch Zertifizierung als "Geprüfte/r Redenschreiber/in" (genaue Information erhalten Sie in Kürze), sei es durch Praxistipps in rechtlichen oder steuerlichen Fragen, sei es, indem wir uns gemeinsam für faire Honorare einsetzen, Ihnen Zugriff auf exklusive Studien und das VRdS-Barometer ermöglichen oder Tragfähigkeitsgutachten zu Gründungsvorhaben erstellen, die für den Gründungszuschuss der Bundesagentur für Arbeit notwendig sind. Für die Abrechnung der Leistung gilt in der Regel die ermäßigte Umsatzsteuer von 7 %. Das Finanzamt behält sich allerdings offen nach Einzelfall zu entscheiden.


4. ... weil wir gute Kontakte und hin und wieder auch Jobs und Aufträge vermitteln können. Als Redenschreiber-Netzwerk, das die unterschiedlichsten Qualifikationen und Schwerpunkte vereint und von der Rede zu privaten Anlässen über die Rede im Wirtschaftsbereich bis zur politischen Rede die ganze Bandbreite des Redenschreibens abdeckt, sind wir für Unternehmen, für andere Fachverbände, für Institutionen und nicht zuletzt für die Medien interessanter, als jeder von uns es als Einzelkämpfer ist. Von den Kontakten des Verbands profitiert jedes einzelne Mitglied: zum Beispiel von der Präsenz des Verbands in den Medien, die unserem Beruf Aufmerksamkeit verschaffen. Auch hier gilt: Verstärken Sie unseren Verband, wenn Sie als Redenschreiber mehr Gewicht haben wollen.


5. ... weil wir Berufs-, Quer-, Seiten- und sonstige Einsteiger mit Rat und Tat unterstützen. Meister fallen auch in der Rhetorik selten vom Himmel. Reden schreiben lernt man, indem man Reden schreibt und im Austausch mit dem Redner und mit Zuhörern Erfahrungen sammelt, was rhetorisch zündet und was nicht. Unsere erfahrenen Mentorinnen und Mentoren im Verband begleiten Neulinge im Beruf ein Jahr lang bei ihren ersten Schritten. Im Rahmen unseres Mentoring-Programms bemühen wir uns, interessierten Mitgliedern möglichst zeitnah einen erfahrenen Redenschreiber bzw. eine erfahrene Redenschreiberin aus dem Verband zur Seite zu stellen.


6. ... weil Sie eine Fülle von Möglichkeiten haben, mit uns Ihr Ding zu machen. Sie denken über den nächsten Auftrag hinaus und wollen etwas bewegen für unsere Zunft, für die Rhetorik-Ausbildung oder für irgendetwas anderes, was die Welt der öffentlichen Rede besser macht? Wenn die Formulierung rhetorisch nicht so überstrapaziert wäre, würden wir sagen: Sie können sich bei uns einbringen. Wie auch immer: Machen Sie Ihr Ding doch mit uns zusammen. Gründen Sie eine Regionalgruppe oder engagieren Sie sich in einer unserer bestehenden Regionalgruppen. Seien Sie dabei, wenn unsere Rede-Analysten-Teams die Qualität von Wahlkampf- oder Hauptversammlungsreden unter die Lupe nehmen. Bauen Sie unter dem Dach des Verbands eine fach- oder branchenspezifische Gruppe auf. Wir freuen uns auf Ihre Ideen!


7. ... weil wir die Lobby sind für die Kraft des besseren Arguments und die Qualität der öffentlichen Rede in der Demokratie. Eine demokratische Gesellschaft lebt von der argumentativen Auseinandersetzung, vom Ringen um Kompromisse zwischen unterschiedlichen Interessen, Meinungen, Weltanschauungen und Werten. Worte entscheiden: Das gilt für die Kleinstadt genauso wie für das bundespolitische Parkett, und auch in Unternehmen, Verbänden und anderen Organisationen kommt es auf die Rede- und Debattenkultur an. Wer, wenn nicht Sie und wir, soll für die Qualität der öffentlichen Rede einstehen und streiten?


8. ... weil Sie bei uns zum fairen Preis einer Tankfüllung pro Jahr dabei sind. 70 Euro kostet es pro Jahr, Mitglied im Verband der Redenschreiber deutscher Sprache zu sein. Das ist der Wert einer Tankfüllung – für den Sie sich bei unseren Veranstaltungen, in unseren Regionalgruppen und im Austausch untereinander eine ganze Menge geistiger Tankfüllungen holen können. Darüber hinaus laden wir immer wieder Externe zu unseren Veranstaltungen ein, die mit uns über den Tellerrand unseres eigenen Erfahrungshorizonts schauen, und knüpfen auch international Kontakte.


9. ... weil Sie sich mit dem und über den Verband profilieren können. Werden Sie mit Ihrem individuellen Redenschreiber-Profil sichtbar: sei es durch Ihr Engagement in unseren Projekten und Gruppen, sei es durch Ihren Eintrag in unserer Redenschreiber-Datenbank. Als Mitglied profitieren Sie auch vom guten Ruf unseres Verbands und können das VRdS-Logo als Gütesiegel in Ihrem Lebenslauf und für Ihre Website nutzen.


10. ... weil wir schlicht und einfach eine sympathische Truppe sind. Zugegeben: Man tritt in keinen Berufsverband ein, nur weil die Leute nett sind. Aber Freude und Inspiration haben auch eine Menge damit zu tun, ob man mit den Menschen, mit denen man zu tun hat, abends gerne auch mal auf ein Kaltgetränk zusammenkommt. Solche Menschen finden Sie bei uns. Zum Beispiel beim traditionellen Vorabendtreffen unserer jährlichen Mitgliederversammlung in wechselnden Städten Deutschlands, zu der wir Sie schon jetzt herzlich einladen.

Einzelheiten zu unseren Angeboten können Sie gerne bei uns erfragen. Mitgliedern stehen – neben den öffentlich zugänglichen Honorarempfehlungen – Informationen im passwortgeschützten Mitgliederbereich zur Verfügung.




Mitglied werden

Für Einzelpersonen (natürliche Personen) beträgt der Jahresbeitrag 70 Euro.
Für juristische Personen (Firmen, Organisationen) beträgt der Jahresbeitrag 700 Euro
(Fördermitgliedschaft).
Für Studenten beträgt der Jahresbeitrag 40 Euro.

Beiträge an den VRdS gehören zu den steuerlich absetzbaren Sonderausgaben.



Präsidium
Jacqueline Schäfer - Präsidentin

Geboren in Gießen und aufgewachsen in Bonn. Vor 27 Jahren Volontariat bei der „Passauer Neuen Presse“. Es folgten Stationen bei „Die Welt“ und „Deutsche Welle“ tv als Parlamentskorrespondentin und Chefin vom Dienst in Bonn und Berlin. Ab 2000 Redenschreiberin und Verantwortliche für Kommunikationsprojekte beim Verband Forschender Arzneimittelhersteller. Seit 2007 freiberuflich als Autorin, Unternehmensberaterin mit dem Schwerpunkt Kommunikation und Mediencoaching und natürlich als Redenschreiberin für Politik und Industrie tätig. Nachdem sie einige Jahre lang die Regionalgruppe Berlin Brandenburg geleitet hatte, wurde sie 2012 erstmals als Schriftführerin in das Präsidium gewählt. 2014 übernahm sie das Amt der Pressesprecherin. Gemeinsam mit Dr. Vazrik Bazil und Dr. Thilo von Trotha hat sie Prüfungen für das VRdS-Zertifikat abgenommen. Ihr ist es wichtig, die Marktbedingungen für Redenschreiber sowie die Redekultur weiter zu verbessern und Bewusstsein für das Berufsbild zu schaffen. Außerdem möchte sie weiterhin Berufsein- und umsteigern beratend zur Seite stehen.

Kontakt: schaefer@vrds.de


Antje Hermenau – Vizepräsidentin

Unternehmerin, Publizistin, Verwaltungswissenschaftlerin, vormals Landes- und Bundespolitikerin, Gewinnerin des „Silbernen Mikros“ als eine der besten Nachwuchsrednerinnen des Deutschen Bundestages in den 90er Jahren. 1964 geboren und aufgewachsen in Leipzig/ Sachsen, wurde sie in einem anderen Deutschland groß, als dem, dass ihr als Erwachsene neue Heimat wurde und von ihr Schritt für Schritt als ganz alte Heimat wieder entdeckt wurde. Bikulturell und engagiert gestaltete sie ein Vierteljahrhundert lang Landes - und Bundespolitik vor allem im Bereich öffentliche Finanzen mit. Seit 2014 ist sie selbständig und seitdem im letzten Jahr eine Streitschrift zu aktuellen Themen publiziert, erste Stammkunden im Bereich Redenschreiber gewonnen und sich als Unternehmerin zwischen den Polen Wirtschaft, Finanzen und Politik breiter aufgestellt. Sie hat zwei Studienabschlüsse (Diplomsprachlehrerin, Universität Leipzig, und Magister für öffentliche Verwaltung, Deutsche Universität für Verwaltung Speyer) und lebt mit ihrem schulpflichtigen Sohn in Dresden/ Sachsen.

Kontakt: antje.hermenau@vrds.de


Anja Martin – Pressesprecherin

Lebt und arbeitet in Bonn. Seit über 20 Jahren leistet sie Kommunikation vor allem für gemeinnützige Organisationen wie das Deutsche Rote Kreuz, schreibt Reden für haupt- und ehrenamtliche Führungskräfte und moderiert Veranstaltungen. Darüber hinaus steht sie mit szenischen Lesungen auf Kleinkunstbühnen und leiht ihre Stimme Film- und Hörbuchproduktionen. Sie ist Freiberuflerin mit Leib und Seele, war aber auch Mitarbeiterin eines Bundestagsabgeordneten, Leiterin des Fachbereichs Migration im Europäischen Forschungsinstitut Königswinter, Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Aktion Mensch sowie Leiterin der Stabstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des DRK-Landesverbandes Nordrhein. Geschrieben hat sie schon als Kind – Fortsetzungsgeschichten von »Bonanza«, die ihr Vater ihr band. Dann folgte das erste Buch. Es war handgeschrieben und sie verkaufte es einer Schulfreundin für 5 Mark. Seitdem lebt sie von und mit dem Schreiben. Ehrenamtlich engagiert sie sich aktuell in der Flüchtlingshilfe.

Kontakt: anja.martin@vrds.de


Gerd Heimisch – Schatzmeister

Studierte Kommunikationswissenschaft, Politische Wissenschaft und Neuere Geschichte an der LMU in München. Nach mehrjähriger angestellter Tätigkeit Gründung eines Büros für Konzeption, Text und Öffentlichkeitsarbeit, das an zahlreichen Werbekampagnen für national und international tätige Unternehmen mitwirkte. 1998 gründete er die Beratungsagentur für Kommunikation und Marketing „Heimisch Kommunikation“ und betreut seitdem namhafte Industrieund Dienstleistungsunternehmen in den Bereichen Marketingkommunikation und Kommunikationsstrategie. Seit 2007 ist Gerd Heimisch außerdem als Redenschreiber und Autor tätig, mit besonderem Schwerpunkt im „History Marketing“ als Verfasser firmenhistorischer Reden und Publikationen. Seit 2015 ist er Lehrbeauftragter an der Hochschule für Kommunikation und Gestaltung in Stuttgart, ebenfalls nebenberuflich arbeitet er als freier Trauerredner. Dem VRdS trat Gerd Heimisch 2009 bei, seit November 2015 ist er – zusammen mit einem Kollegen – Leiter der Regionalgruppe Baden-Württemberg.

Kontakt: gerd.heimisch@vrds.de


Dr. Sabine Theadora Ruh – Schriftführerin

Nach ihrem Studium der Geologie kam sie zum Journalismus und als Redakteurin in Presse/Kommunikation einer Großbank. Nach vier Jahren kündigte sie und machte sich 1996 als freie Wirtschaftsjournalistin selbständig. Seitdem schrieb sie ungezählte Artikel für überregionale Zeitungen/Magazine, Broschüren und Konzepte, betreue seit Jahren die Redaktion diverser Medien, erhielt verschiedene Auszeichnungen, schrieb über 30 Bücher – unter eigenem Namen, unter Pseudonym und als Ghost. Für andere Bücher zu schreiben bedeutet für sie, auch ungeahnte Erfahrungen zu machen und neue Gedanken zu denken. Das gilt auch für das Redenschreiben, das sie seit ihrer Zeit in der Bank für diverse Auftraggeber meist aus der Wirtschaft betreibt. Deswegen fand sie es auch eine gute Idee des VRdS, ein Zertifikat zu implementieren. Folgerichtig ist sie Geprüfte Redenschreiberin (VRdS/PZOK) mit Zertifikat; zudem im Analyseteam für DAX30- Hauptversammlungsreden 2015 und 2016 mit jeweils einer Analyse und als Sparringspartner. Dr. Ruh ist die weitere Verbreitung des Zertifikats wichtig, weiterhin die Schärfung des Berufsbildes und die Durchsetzung der Honorarempfehlungen.

Kontakt: sabine.ruh@vrds.de


Florian Volmer – Onlinekommunikation

Fünf Jahre lang war Florian Volmer Redenschreiber des Bundesverteidigungsministers und zweier brandenburgischer Ministerpräsidenten. Dann wechselte er Anfang 2016 in die Wirtschaft und wurde Chefredenschreiber beim Energiekonzern RWE. Mit der Umstrukturierung folgte der Wechsel in die innogy SE.
Schreiberische Erfahrung sammelte Florian Volmer bereits im Alter von 14 Jahren. Mit Schreibblock und Kugelschreiber bewaffnet klapperte er als freier Mitarbeiter der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ) Fußballplätze und andere Sportstätten im nördlichen Ruhrgebiet ab. Nach dem Studium der Politikwissenschaft, Wirtschaftspolitik (VWL) und Geschichte in Münster war Volmer Consultant einer Politikberatung und beschäftigte sich in Zeiten der Wirtschafts- und Finanzkrise insbesondere mit dem Thema Finanzmarktregulierung. In dieser Zeit fand Volmer auch Gefallen am Redenschreiben – ein Weg, der ihn 2011 zum Redenschreiber des damals besonders prominenten Verteidigungsministers machte und über die Brandenburgische Staatskanzlei in die Energiewirtschaft führte.

Kontakt: florian.volmer@vrds.de


Dr. Thilo von Trotha – Ehrenpräsident

Jurastudium und Promotion
Von 1974 bis 1980 war er Redenschreiber des damaligen Bundeskanzlers Helmut Schmidt. Seit 1981 schreibt er Reden für Persönlichkeiten aus Industrie, Wirtschaft, Politik sowie zu privaten Anlässen. 1990 hat von Trotha in seiner Vaterstadt Weimar die Akademie für RedenSchreiben gegründet, in der Top-Manager fast aller großen deutschen Unternehmen wie Audi, Deutsche Bank, DaimlerChrysler, Telekom und Veba sowie Angehörige des Bundestags, von Ministerien, Verbänden sowie Bürgermeister und Landräte ausgebildet werden. Der Autor mehrerer Bücher über die Kunst des Redenschreibens hat in den Gymnasien Weimars Debattierclubs nach englischem Vorbild eingerichtet. Dieses in Deutschland einmalige Angebot besteht dort seit 1998. Im gleichen Jahr wurde der Verband der Redenschreiber deutscher Sprache aus der Taufe gehoben, dessen Präsident von Trotha zwischen 1998 und 2006 war.


Kooperationen

Kooperationen

Der VRdS ist offen für die Zusammenarbeit mit anderen Verbänden und Institutionen aus dem Bereich der Kommunikation.

Deutscher Journalistenverband

Der Verband kooperiert bei der Beratung in Versicherungsfragen mit dem Deutschen Journalistenverband.

Deutsche Presseakademie

Der Verband und die Deutsche Presseakademie kooperieren im Zuge der Zertifizierung „Geprüfte/-r Redenschreiber/-in“ (VRdS/PZOK).

Deutsche Public Relations Gesellschaft

Seit 2005 besteht bereits eine Kooperation mit der Deutschen Public Relations Gesellschaft (DPRG), denn die Rede ist ein Instrument der Kommunikation. Der Präsident des VRdS ist Jurymitglied bei der Verleihung des PR-Preises, den die DPRG jährlich auslobt. Seit 2006 tragen beide Verbände den Arbeitskreis „Sprache und Unternehmenskultur“, der von VRdS-Präsident Vazrik Bazil geleitet wird.

Ein weiteres Kooperationsvorhaben, mit Beteiligung des Instituts für Publizistik der Universität Mainz, vereinte DPRG und VRdS 2006: In einer Grundlagenstudie wurde vom Institut für Demoskopie Allensbach die Wirkungsweise der Rede untersucht.

Diese Studie steht unseren Mitgliedern exklusiv im Mitgliederbereich zur Verfügung. Nichtmitglieder können die Studie gegen eine Schutzgebühr beim Institut für Demoskopie Allensbach erwerben.

„Jugend-Redeforum“ – Zusammenarbeit mit Dresden Heritage und dem Landtag Sachsen

Mit dem Sächsischen Landtag verbindet den Verband eine langjährige Kooperation zur Förderung der Sprache und guten Rede unter Jugendlichen. Alljährlich findet in Dresden im Landtag das „Jugend-Redeforum“ statt. Der Präsident des Verbands ist Juryvorsitzender und der erste Preis des Wettbewerbs wird vom VRdS gestiftet.

Universität Koblenz-Landau

Die Zusammenarbeit mit dem Institut für Kulturwissenschaft, mit Prof. Helmut Ebert vom Seminar für Medienwissenschaft, gilt der Studie „Bericht zum Stand der öffentlichen Rede in Deutschland“. Deren besonderes Augenmerk liegt auf dem in der öffentlichen Rede transportierten Menschenbild.

PZOK

VRdS und PZOK kooperieren bei der Zertifizierung „Geprüfte/-r Redenschreiber/-in“ (VRdS/PZOK).



Satzung
§ 1 Name

Der Verein führt den Namen "Verband der Redenschreiber deutscher Sprache". Abkürzung: VRdS. Er ist im Vereinsregister Königswinter eingetragen.

§ 2 Ziele und Aufgaben des Verbandes

1. Der VRdS ist der Berufsverband der Redenschreiber deutscher Sprache. Er vereint Redenschreiber in Deutschland, Österreich und der Schweiz, dient ihren Interessen und vertritt sie nach außen.

1.1 Vorrangiges Ziel des VRdS ist es, durch den Aufbau eines Marktes für das Redenschreiben im deutschsprachigen Raum neue Arbeitsplätze im Dienstleistungsbereich zu schaffen.

1.2 Der VRdS fördert das Zusammenwirken der Redenschreiber untereinander.

1.3 Der VRdS fördert die Aus- und Weiterbildung seiner Mitglieder.

1.4 Der VRdS versteht sich als Ort der kritischen Auseinandersetzung in allen Belangen des Redenschreibens für andere und fördert die Diskussion in der Öffentlichkeit.

1.5 Der VRdS ergreift Maßnahmen, die der Qualitätssicherung des Redenschreibens für andere dienen.

2. Ziel der Arbeit des VRdS ist die Verbesserung der Redekultur im deutschsprachigen Raum.

2.1 Der Verband wirkt auf Schulen und Hochschulen ein, den frühen Umgang mit Reden in ihren Lehrstoff aufzunehmen.

2.2 Der Verband wirbt mit Mitgliedern und Partnern für Maßnahmen, die geeignet sind, die Redepraxis im deutschsprachigen Raum zu verbessern.

3. Zur Verwirklichung seiner Ziele nimmt der VRdS Einfluss auf die Öffentlichkeit, ohne sich als Verband parteipolitisch zu betätigen.

§ 3 Mitgliedschaft

Mitglieder können natürliche und juristische Personen sein. Für besondere Verdienste kann die Ehrenmitgliedschaft verliehen werden.

Die Aufnahme in den Verband erfolgt nach schriftlichem Aufnahmeantrag durch Beschluss des Präsidiums. Die Mitgliedschaft beginnt mit dem 1. des Monats, der dem Aufnahmebeschluss folgt.

Die Mitgliedschaft begründet die Beitragspflicht für das laufende Kalenderjahr.

§ 4 Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endet mit der schriftlichen Kündigung sowie dem Tod einer natürlichen oder Auflösung einer juristischen Person. Die Kündigung ist schriftlich zu bestätigen. Die Beitragspflicht wird für das Jahr der Beendigung nicht berührt. In Härtefällen, über die das Präsidium entscheidet, sind Abweichungen möglich.

Ein Mitglied kann vom Präsidium aus dem Verband ausgeschlossen werden, wenn es gegen die Interessen des Verbandes verstößt. Vor Ausschluss ist der Betroffene mündlich oder schriftlich zu hören; Der Ausschluss hat sofortige Wirkung. Der Ausschluss kann erfolgen, wenn das Mitglied trotz Mahnung den Jahresbeitrag nicht zahlt.

§ 5 Organe des VRdS

Organe des VRdS sind:

  • die Mitgliederversammlung
  • das Präsidium
§ 6 Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung besteht aus den Mitgliedern des VRdS. Sie tritt auf Einladung des Präsidiums jährlich einmal zusammen. Den Mitgliedern ist mit der Einladung eine Tagesordnung zu übermitteln. Bei besonderen Anlässen kann die Mitgliederversammlung häufiger einberufen werden. Sie ist einzuberufen, wenn ein Viertel der Mitglieder dies schriftlich verlangt.

Die Mitgliederversammlung hat folgende Aufgaben:

  • Entscheidung in allen Grundsatzfragen, soweit nicht das Präsidium nach der Satzung zuständig ist oder die Mitgliederversammlung ihm in einem konkreten Fall die Kompetenz übertragen hat.
  • Entgegennahme und Bewilligung der Tätigkeitsberichte des Präsidiums und der Berichte der Rechnungsprüfer
  • Entlastung des Präsidiums
  • Festsetzung der Jahresbeiträge
  • Wahl des Präsidenten, der übrigen Mitglieder des Präsidiums und der Rechnungsprüfer
  • Beschlussfassung über die Verwendung des Verbandsvermögens, auch im Falle der Auflösung.
§ 7 Ablauf der Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung wird vom Präsidenten oder im Verhinderungsfall vom Vizepräsidenten geleitet. Sind beide Vorsitzende verhindert, so wählt die Mitgliederversammlung den Versammlungsleiter aus dem Präsidium. Vor Eintritt in die Tagesordnung kann die Mitgliederversammlung Ergänzungen zur vorläufigen Tagesordnung beschließen.

§ 8 Beschlüsse

Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung sind schriftlich festzuhalten und in den Vereinsakten aufzubewahren. Sie müssen Ort und Zeit der Versammlung, Abstimmungsergebnisse und die Unterschriften des Versammlungsleiters und des Schriftführers tragen.

§ 9 Präsidium
  • Das Präsidium ist ein gesamtverantwortliches Gremium und setzt sich aus dem Präsidenten, dem Vizepräsidenten, dem Schatzmeister, dem Schriftführer und einem Mitglied zusammen. Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der Präsident und der Vizepräsident. Sie vertreten den Verband gerichtlich und außergerichtlich jeweils allein.
  • Das Präsidium kann zur Erfüllung seiner Aufgaben sachkundige Mitglieder berufen oder Ausschüsse einsetzen.
  • Das Präsidium hat die laufenden Geschäfte zu erledigen und die Beschlüsse der Mitgliederversammlung durchzuführen.
  • Das Präsidium soll vierteljährlich zusammentreten. Es hat spätestens halbjährlich zu tagen.
  • Das Präsidium kann bei Bedarf auch einen Beirat ins Leben rufen.
§ 10 Wahlen und Abstimmungen

Der Präsident und die übrigen Mitglieder des Präsidiums sowie die Rechnungsprüfer werden für die Dauer von 2 Jahren in offener Wahl gewählt. Wiederwahlen sind zulässig. Präsident und Vizepräsident sollen nicht mehr als zweimal wiedergewählt werden.

Alle Beschlüsse und Wahlen erfolgen mit einfacher Stimmenmehrheit der Anwesenden stimmberechtigten Mitglieder. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Präsidenten.

Die Stimmabgabe kann nur persönlich erfolgen. Juristische Personen haben in der Regel eine Stimme. Die Mitgliederversammlung kann ihnen bis zu drei Stimmen zusprechen. Die Kandidaten für ein Wahlamt stellen sich mit der Einladung zur Mitgliederversammlung, d.h. spätestens vier Wochen zuvor, den Mitgliedern schriftlich vor.

§ 11 Beiträge

Es wird ein Jahresbeitrag für natürliche und juristische Personen erhoben. Die Höhe der Betragssätze legt die Mitgliederversammlung fest. Sie sind durch bargeldlose Überweisung auf das Verbandskonto zu entrichten.

§ 12 Satzungsänderungen, Fristen
  • Satzungsänderungen können nur mit dreiviertel Mehrheit der abgegebenen Stimmen erfolgen. Das gilt auch für die Auflösung.
  • Zu einer Versammlung auf der die Auflösung des VRdS beschlossen werden soll, ist mit zweimonatiger Frist und unter Hinweis auf die geplante Auflösung einzuladen.
  • In allen anderen Fällen genügt eine mindestens 4 Wochen vor der Sitzung den Einzuladenden zugehende schriftliche Einladung unter Mitteilung der Tagesordnung.
§ 13 Geschäftsjahr

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Der Schatzmeister hat für jedes Geschäftsjahr einen Kassenbericht zu erstellen und ein Budget für das kommende Geschäftsjahr vorzulegen.

§ 14 Sitz

Sitz und Gerichtsstand ist Königswinter bei Bonn. Das Präsidium kann den Sitz des Verbandes verlegen.



Historie

Über die Gründe, die zur Einrichtung des Verbands führten, schreibt der heutige Ehrenpräsident Thilo von Trotha in einer Chronik zu 10 Jahren VRdS 2008:

"Viele der Männer und Frauen, die die Worte und Gedanken der Führungseliten der Republik vorformulieren, beschrieben ihre Arbeitspraxis als abgeschnitten von der Kollegenschaft. Alleine gelassen sitzen sie in Räumen, die sie ‚Hinterstübchen‘ nennen. Eingeklemmt zwischen dem Misstrauen der Linie und der Ein-Achtel-Zugehörigkeit zum Stab. "Wir leben wie die Kühe, die im Stall gemolken werden, aber nicht in den Salon dürfen." (...)Ich habe mein Leben lang vermieden, Vereinen beizutreten. Aber plötzlich fühlte ich mich beauftragt, einen Verband der Redenschreiber zu gründen. Aber wie macht man das? Zunächst kaufte ich mir das Büchlein "Mein Verein und ich". Ein erstes Konzept ging an alle Seminarteilnehmer der letzten Jahre zur kritischen Stellungnahme. Der vorherrschende Grundton im lebhaften Echo war: macht keinen rein deutschen Verein, sondern einen grenzüberschreitenden. Um Österreich und die Schweiz mit an den Tisch zu bekommen, entstand der etwas monströse Name: Verband der Redenschreiber deutscher Sprache."

Über die Ziele heißt es in der Chronik des Verbandes:

"Von Anfang an standen zwei Ziele im Mittelpunkt der Arbeit. Erstens: die Interessenvertretung der Redenschreiber. Der relativ wenigen selbständigen ebenso wie der in Ministerien, Verbänden und Unternehmen angestellten. Redenschreiber wollen sich selbstbewusst der Öffentlichkeit zeigen. Sie wollen sich untereinander vernetzen. Sie wollen sich gegenseitig helfen. Und sie wollen sich hier und da auch wechselseitig trösten. Zweitens: die Verbesserung der Redekultur in Deutschland. Das in Sachen "Reden" Entwicklungsland Deutschland heranzuführen an das Niveau in England, Amerika oder Frankreich. (...) Aus dem wechselseitigen Bezug des Praktisch-Nützlichen auf der einen Seite und des Gesellschaftlich-Fördernden auf der anderen soll der Verband seine Vitalität und Daseinsberechtigung ziehen."

Wegmarken seit der konstituierenden Sitzung 1998

Zur Gründungsversammlung am 18. Juli 1998 im Hotel Günnewig "Residenz" in der Kaiserstraße in Bonn erscheinen 39 Verbandsmitglieder in spe. In der konstituierenden Sitzung wird Thilo von Trotha zum Präsidenten gewählt; Minita von Gagern wird Vizepräsidentin, Schatzmeister Udo Kessler, Schriftführer Willi Vogler. Vier Tage später präsentiert sich der Verband im Bonner Presseclub den Journalisten. Und die Initiatoren des Verbandes staunen über die Resonanz, wie der Verbandschronik zu entnehmen ist: "Der Andrang war so groß, dass der Raum die Journalisten kaum fassen konnte: das Sommerloch ist eine gute Zeit für erhöhte Aufmerksamkeit. Entsprechend das Presseecho unter Schlagzeilen wie: "Organisierte Schöngeisterei", "Fremde Federn organisieren sich", "Endlich das Schattendasein überwinden", "Raus aus der Geisterecke", "Redenschreiber als Dienstleistungsberuf", "Club der schreibenden Geister", "Ghostwriter machen mobil", "Sie legen Promis die Worte in den Mund", "Die Geisterschreiber suchen das Licht der Öffentlichkeit", "Geisterkabinett", "Redenschreiber auf dem Vormarsch" haben wahrscheinlich alle Zeitungen Deutschlands über den VRdS und seine Pläne berichtet. Die Pressemappe wiegt mehr als ein Kilo.

Bei der ersten Mitgliederversammlung in einem Hotel in Königswinter am 24. April 1999 zählt der Verband bereits 125 Mitglieder: 50 Frauen und 75 Männer.

Und das Wachstum geht weiter: Bei der Mitgliederversammlung rund ein Jahr später am 27. Mai 2000 in Frankfurter AirportConference Center sind es schon 180; die Vorstandswahlen ergeben: Thilo von Trotha Präsident, Minita von Gagern Vizepräsidentin, Willi Vogler Schriftführer, Günter Stein Schatzmeister, Gerd Koslowski Öffentlichkeitsarbeit. Als Kassenprüfer werden Erika von Bülow und Veit Schäfer gewählt.

Am 6. September 2000 lädt der VRdS zudem zu seinem ersten Kongress. Unter dem programmatischen Titel "Rede ist Führung" liefern prominente Redner wie BDI Präsident Olaf Henkel und Bundesaußenminister a.D. Hans-Dietrich Genscher auch manche Argumente dafür, warum Deutschland gute Redenschreiber braucht. Ganz undiplomatisch der Rat des früheren Bundesaußenministers: "Seien Sie nicht so bescheiden mit Ihren Honoraren."

Im folgenden Jahr kann bei der Mitgliederversammlung neben dem Mitgliederwachstum auf jetzt 252 Verbandsmitglieder auch über eine bessere Verankerung in den Bundesländern berichtet werden: In Hamburg, Berlin, München und Frankfurt haben sich Regionalverbande gebildet. Nicht allen gelingt es, dauerhaft eine echte Bindungskraft auszuüben. Noch eine Neuigkeit: Dr. Vazrik Bazil wird in den Vorstand kooptiert.

Am 27. April 2002, diesmal trifft sich die Mitgliederversammlung in einem Münchner Traditionslokal, zählt der Verband bereits 288 Mitglieder. Im Internet ist der Verband mittlerweile mit einer eigenen Internetpräsenz vertreten, und, in dieser Hinsicht beweist die Chronik Sinn fürs Detail, "unter den Mitgliedern ist der Vorname Michael 9x, Peter 7x und Thomas 6x vertreten."

Zwei Jahre später stehen wieder Vorstandswahlen an. Bei der Mitgliederversammlung am 24. April 2004 in der Berliner Repräsentanz der RAG wird der Vorstand in seiner Zusammensetzung einstimmig bestätigt. 387 Mitglieder zählt der VRdS mittlerweile.

Das Wachstum setzt sich weiter fort: Bei der Mitgliederversammlung im Haus der Geschichte in Bonn am 6. Mai 2006 hat der Verband 421 Mitglieder - und bekommt einen neuen Vorstand: Minita von Gagern wird Präsidentin, Thomas Maess Vizepräsident, Natja Denk Schriftführerin, Joachim Lang Kassenwart, Vazrik Bazil kümmert sich um Kooperationen, Alexander Ross engagiert sich in der Öffentlichkeitsarbeit. Thilo von Trotha wird zum Ehrenpräsidenten gewählt.

Inzwischen wird der Arbeitskreis "Sprache und Unternehmenskommunikation" gemeinsam mit der Deutschen Public Relations Gesellschaft ins Leben gerufen. Mit den Kollegen aus dem Berufsverband der PR-Leute beauftragt der VRdS das Institut für Demoskopie Allensbach mit einer Studie über die Wirkung von Inhalt, Stimme und Körpersprache. Ein Ergebnis: Die häufig verbreitete Einschätzung, auf die Inhalte einer Rede komme es weitaus weniger an als auf Stimme und Körpersprache, ist unzutreffend.

Auf der Mitgliederversammlung am 31. Mai 2008 in Remagen-Rolandseck feiert der Verband sein 10jähriges Jubiläum und gibt aus diesem Anlass eine Jubiläumsschrift heraus. Als Gastredner widersteht der Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki der Versuchung, allzu lobende Worte über die Redekunst zu verlieren. Insgesamt würden viel zu viele Reden gehalten, und schon die erste, an die er sich gut erinnern könne, die berühmte Rede, die Shakespeare Marc Anton halten lässt, sei geeignet gewesen, Misstrauen gegen die Rhetorik zu wecken: "Die Rede ist gut, aber sie ist von Beginn an gelogen."

Alexander Ross tritt als Pressesprecher zurück und an seine Stelle kommt Claudius Kroker. Der Verband wird als Interessenvertreter beim Bundestag akkreditiert. Das Mentoring-Programm nimmt konkrete Gestalt an und Vazrik Bazil bildet gemeinsam mit Natja Denk und Thomas Maess eine Expertengruppe, um den Auftritt der Spitzenkandidaten auf der Bundestagswahl 2009 auszuwerten. Das Ergebnis findet ein großes Echo.

Die Mitgliederversammlung wählt am 29. Mai 2010 in Frankfurt am Main einen neuen Vorstand: Dr. Vazrik Bazil (Präsident), Harald Prokosch (Vizepräsident), Claudius Kroker (Pressesprecher), Jann Gerrit Ohlendorf (Strategie), Natja Denk (Schriftführerin), Jochim Lang (Schatzmeister).

Das erste VRdS-Barometer erscheint im November 2010. Die Umfrage unter den Verbandsmitgliedern fördert zwei wesentliche Trends zutage: Zum einen werden Redeaufträge in den vergangenen fünf Jahren immer häufiger vergeben, d.h. offensichtlich gewinnt das Kommunikationsinstrument Rede an Bedeutung. Zum anderen haben Ghostwriter heute in der Regel direkten Zugang zu den Rednern selbst und werden auch in deren Umfeld offiziell als Redenschreiber vorgestellt.

Der 5. VRdS-Kongress unter dem Titel "Klartext - Wie viel Wahrheit vertragen wir?" findet in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften statt. Rund 200 Teilnehmer hören und diskutieren am 8. September 2011 die Reden zum Thema von Franz Müntefering, Professor Otfried Höffe und Klaus Engelhard. Zu den Gesprächspartnern des Moderatorenduos Natja Denk und Harald Prokosch gehören am Nachmittag der Spiegel-Journalist Jan Fleischhauer, die Soziologin Necla Kelek sowie Dirk Metz, Kommunikationsexperte und ehemaliger Sprecher der hessischen Landesregierung unter Roland Koch.

In Zusammenarbeit mit der Universität Koblenz-Landau veröffentlicht der VRdS im November 2011 eine Studie über das Bürgerbild in den Reden deutscher Politiker. Die Studie findet viel Beachtung in den Medien und wird auf diversen Veranstaltungen vorgestellt und diskutiert.

Die Mitgliederversammlung wählt am 5. Mai 2012 zum neuen Vorstand: Dr. Vazrik Bazil (Präsident), Harald Prokosch (Vizepräsident), Claudius Kroker (Pressesprecher), Jacqueline Schäfer (Schriftführerin), Caroline Waldeck (Schatzmeisterin). Der Verband zählt nun 460 Mitglieder. Erfreulich ist auch die gute Entwicklung des Mentoring-Programms, in dem inzwischen 9 Paare erfolgreich zusammenarbeiten.

Auf der Mitgliederversammlung am 5. April 2014 in Hamburg bestätigten die Mitglieder den Berliner Kommunikationsberater Dr. Vazrik Bazil als Präsidenten. Vizepräsidentin wurde die bisherige Schatzmeisterin Caroline Waldeck, Leiterin des Referats „Reden und Texte“ im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Ihre Nachfolge als Schatzmeisterin tritt die Münchener PR- und Kommunikationsexpertin Ellen Zimmermann an. Kerstin Moll, Referentin in der Bundesverwaltung, langjährige Redenschreiberin und Referentin für Öffentlichkeitsarbeit, ist neue Schriftführerin. Sie hatte seinerzeit die Regionalgruppe Berlin Brandenburg aufgebaut und jahrelang geleitet. Den neu geschaffenen Posten Onlinekommunikaton übernahm Florian Amberg, Pressesprecher Krankenversicherung der AXA Konzern AG. Die Public Affairs-Beraterin und Medientrainerin Jacqueline Schäfer, zuvor Schriftführerin, übernimmt die Aufgaben von Verbandssprecher Claudius Kroker, der wie auch der frühere Vize-Präsident Harald Prokosch nicht mehr kandidiert hatte. Beide werden sich weiterhin im VRdS engagieren.

Bereits auf der konstituierenden Sitzung des Verbandes im Jahre 1998 hatten die Gründungsmitglieder den Wunsch geäußert, ein Qualitätssiegel für Redenschreiber zu entwickeln. 16 Jahre später geht dieser Wunsch in Erfüllung. Für die Arbeit von Redenschreibern gibt es nun einheitliche Qualitätsstandards. Dr. Vazrik Bazil hat federführend die inhaltliche und organisatorische Arbeit geleitet. Der Verband der Redenschreiber deutscher Sprache (VRdS) hat ein entsprechendes Prüfungsbild entwickelt. Interessenten erhalten damit erstmalig die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten von einer anbieterunabhängigen Prüfungsorganisation zertifizieren zu lassen. Die erste Prüfung hat am 14. November 2014 in der Geschäftsstelle der Deutschen Public Relations Gesellschaft (DPRG) stattgefunden. Seit dem 1. Februar 2016 führt der VRdS die Zertifizierungsprüfungen eigenständig weiter.

Das Projekt Analyse von Reden zu Hauptversammlungen (HV) hat auf Initiative von Caroline Waldeck im Jahre 2013 mit der Analyse von drei DAX-HV-Reden begonnen. Ein Jahr später hat das Analystenteam knapp die Hälfte der DAX-30-Reden bewertet. Seit 2015 werden alle DAX-30-Reden analysiert. Dank dieses Projektes hat der Verband insgesamt drei Fördermitglieder gewonnen: die Deutsche Post, die BMW und die Deutsche Telekom. Die Fördermitglieder erhalten ein ausführliches Gutachten zu ihrer HV-Rede; alle anderen eine Kurzanalyse. Das Koordinatorinnenteam besteht aus Tanja Faust, Petra Deul und Caroline Waldeck. Ein sechsköpfiges Expertenteam liest alle 30 Hauptversammlungsreden, prüft alle Reden und die Bewertung in den Analysen, vergleicht untereinander und justiert. Das Projekt trägt nicht nur zur Gewinnung von Fördermitgliedern bei, sondern steigert auch die Reputation des Verbandes.

Am 10. März 2016 hat der erste Jahresempfang des Verbandes überhaupt stattgefunden. Der Einladung waren ca. 90 Gäste ins Münzstudio in Berlin-Mitte gefolgt. Ziel war es, als Lobby der öffentlichen Rede- und Debattenkultur in Berlin stärker sichtbar zu werden und neue Mitglieder zu gewinnen. Das Thema des Jahresempfanges war: „Reden über Flüchtlinge. Wie Worte Wahrnehmung verändern“. Als Gastrednerin hat Prof. Monika Grütters (MdB), Staatsministerin für Kultur und Medien, gesprochen. Das mediale Interesse war, dank des hochaktuellen Themas, schon im Vorfeld hoch; es hat auch Interviews und Medienberichte gegeben. Durch diesen Empfang hat der Verband auch neue Mitglieder gewonnen.

Der Verband der Redenschreiber deutscher Sprache (VRdS) wählte auf seiner Mitgliederversammlung am 4. Juni 2016 ein neues Präsidium. Neue Präsidentin ist die in Berlin ansässige Kommunikationsberaterin und Medientrainerin Jacqueline Schäfer, die zuvor als Pressesprecherin im Präsidium tätig war. Zur Vize-Präsidentin wählten die VRdS-Mitglieder die Dresdner Publizistin, Politikberaterin und ehemalige Bundestags- und Landtagsabgeordnete Antje Hermenau. Dr. Vazrik Bazil, der dem Präsidium 16 Jahre lang angehörte - zuletzt als Präsident - stand satzungsgemäß nicht mehr zur Wahl.

Neu besetzt wurden auch die weiteren Präsidiumsposten: Zur Pressesprecherin wurde die Bonner Kommunikationsexpertin Anja Martin gewählt. Die Freiberuflerin arbeitet für gemeinnützige Organisationen wie das Deutsche Rote Kreuz, schreibt Reden für haupt- und ehrenamtliche Führungskräfte und moderiert Veranstaltungen. Neuer Schatzmeister ist Gerd Heimisch. Er führt in Kircheim/Teck die Agentur Heimisch Kommunikation und betreut namhafte Industrie- und Dienstleistungsunternehmen in den Bereichen Marketingkommunikation und Kommunikationsstrategie. Zudem ist er als Redenschreiber und Autor tätig, mit besonderem Schwerpunkt im „History Marketing“. Er folgt auf Ellen Zimmermann, die dieses Amt seit 2014 betreut hat. Dr. Sabine Theadora Ruh, freiberufliche Wirtschaftsjournalistin, Ghostwriterin und mehrfach ausgezeichnete Buchautorin in Frankfurt/Main übernimmt von Kerstin Moll das Amt der Schriftführerin. Als Redenschreiberin ist sie vor allem für Persönlichkeiten aus der Wirtschaft tätig. Als kooptiertes Präsidiumsmitglied löst der Bremer Jörg Riedel Florian Amberg ab, der die Online-Kommunikation betreut hatte. Neben dem Redenschreiben ist Coaching in Sachen Redeauftritt und Präsentation Schwerpunkt von Riedels Arbeit.






Ansprechpartnerin:
Jacqueline Schäfer
Präsidentin

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Telefon 02244 918476







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