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Natalie Deininger


natalie_deininger@web.de
Telefon:+49 (0) 172 100 59 83

Langenfelder Weg 2/1
74523 Schwäbisch Hall


Ihr Kurzporträt: Wer sind Sie, was machen Sie, wie kamen Sie zum Redenschreiben?

Nach der mittleren Reife Ausbildung und Berufserfahrung als Krankenschwester, sieben Jahre Arbeit im Gesundheitssektor. Allgemeine Hochschulreife mit 28 Jahren. Bachelor-Studium der Journalistik, Philosophie und Literatur. Praktika bis zu sechs Monaten: Cannstatter Zeitung, SWR, Südwest Presse, Staatsministerium BW. Aktuell: Promotionsaufbaustudium an der Uni Tübingen. Fach: Literatur- und Kulturtheorie. Schwerpunkte: Rhetorik, Systemtheorie und Kommunikationspsychologie.


Warum braucht man Redenschreiberinnen und Redenschreiber?

Die Rhetorik als eine "handelnde oder lenkende Kunst" (Quintilian: Institutio oratoria 2,18,5) braucht kluge textinterne Steuerungsmittel, um sich dem erwünschten kommunikativen Erfolg anzunähern. Dieses Handwerk versteht der Redenschreiber.


Wie lautet Ihr wichtigster Rat an eine Rednerin oder einen Redner?

Perorare aude: Habe Mut, dich deiner eigenen Ausdrucksfähigkeit offen zu bedienen.


Wovon lassen Sie sich bei Ihrer Arbeit inspirieren?

Von der Persönlichkeit und dem Kommunikationsziel des Klienten.


Welches Reden-Zitat hat Sie am meisten beeindruckt?

Kein bestimmtes Zitat, gleichwohl fasziniert mich das sehr demütige hermeneutische Prinzip von Heinz von Foerster: Der Hörer, nicht der Sprecher, bestimmt die Bedeutung einer Aussage.


Was sind die drei wichtigsten Fähigkeiten einer Redenschreiberin oder eines Redenschreibers?

Nicht-egozentrisches Zuhören und unvoreingenommenes Einfühlen in den Klienten, um die gewünschte Botschaft in einen Text zu verweben. Und zuletzt: Situationslogik und das über allem stehende Primat der Stimmigkeit. Alles andere ist Handwerkszeug.


Worin verfügen Sie über die größte Expertise?

Private Anlässe, Politik, Kultur