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Marcel Bertsch



redenschreiber.bertsch@gmx.de


Ihr Kurzporträt: Wer sind Sie, was machen Sie, wie kamen Sie zum Redenschreiben?

Kurz und knapp: Baujahr 1982, M.A. Politikwissenschaften, Arbeit als Journalist und in Pressestellen von großen Industrieverbänden. Der Beruf des Redenschreibers hat mich fasziniert, seit ich in der Uni-Bibliothek Heidelberg zum ersten Mal davon gelesen habe.


Warum braucht man Redenschreiberinnen und Redenschreiber?

Sie stehen auf einer Bühne und wollen einen souveränen Eindruck machen. In Ihr äußeres Erscheinungsbild haben Sie viel investiert. Warum ausgerechnet am wichtigsten Element, der Rede, sparen?


Wie lautet Ihr wichtigster Rat an eine Rednerin oder einen Redner?

Sehen Sie die Rede als Chance, nicht als lästige Pflicht. Arbeiten Sie mit Geschichten, Beispielen, Vergleichen. Nehmen Sie das Publikum mit ins Boot.


Wovon lassen Sie sich bei Ihrer Arbeit inspirieren?

Von Büchern, Musik, Filmen, Menschen, Erlebnissen. Im Grunde kann alles inspirieren.


Welches Reden-Zitat hat Sie am meisten beeindruckt?

Willie Stark in „All the King’s Men”: „I’m not gonna tell you a speech, I’m gonna tell you a story.” Gute Reden verpacken ihre Botschaft in eine Geschichte.


Was sind die drei wichtigsten Fähigkeiten einer Redenschreiberin oder eines Redenschreibers?

Lust an der Formulierung; über den Tellerrand hinausschauen können; sich selbst zurücknehmen, um Andere strahlen zu lassen.


Worin verfügen Sie über die größte Expertise?

Politik, Wirtschaft, Verbände/Organisationen