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Marc Peters


marc-peters@gmx.net
Mobiltelefon: 017657809220


Ihr Kurzporträt: Wer sind Sie, was machen Sie, wie kamen Sie zum Redenschreiben?

Redenschreiber - das bin ich wohl. Wobei der Begriff zu kurz greift. Ich bringe Worte zu Papier, ja. Darin enthalten sind Gedanken. Ideen. Emotionen. Reden entstehen durch Nachdenken. Durch Umbau, Abriss und Neubau.

Seit 2012 schreibe ich die Reden für den Innenminister von Nordrhein-Westfalen, Ralf Jäger. Gelernt habe ich das nie - aber bei etwa 180 Reden pro Jahr habe ich schnell rausbekommen, was funktioniert und was nicht. Ich lerne jeden Tag Neues dazu. Das macht mir Spaß.


Warum braucht man Redenschreiberinnen und Redenschreiber?

Eine Rede ist mehr als ein Zettel mit Wörtern. Sie ist ein Angebot, eine Vorlage. Ein mutiger Versuch, die Menschen zu unterhalten. Sie soll zum Denken anregen. Das Publikum, aber auch den Redner. Sie ist das Produkt eines langen Weges, den der Redenschreiber für den Redner bereits gegangen ist.


Wie lautet Ihr wichtigster Rat an eine Rednerin oder einen Redner?

Lesen Sie die Rede, bevor Sie sie halten. Setzen Sie sich mit ihr auseinander. Streichen Sie, ergänzen Sie. Üben Sie. Es ist Ihre Performance, die eine gute Rede zu einer grandiosen werden lässt.


Wovon lassen Sie sich bei Ihrer Arbeit inspirieren?

Von meiner Umwelt: nette Kolleginnen und Kollegen, Musik, Filme, Bücher, Geschichten. Es gibt nichts, das mich nicht inspiriert.


Welches Reden-Zitat hat Sie am meisten beeindruckt?

"Heiterkeit ist ohne Ernst nicht zu begreifen" - Loriot


Was sind die drei wichtigsten Fähigkeiten einer Redenschreiberin oder eines Redenschreibers?

1. Verständlichkeit - alle Zuhörer sollten begreifen können, worum es geht. 2. Emotionen - Gefühle lassen uns nicht wie Kühlschränke oder Maschinen, sondern menschlich wirken. 3. Mut - Nach Absprache mit dem Redner darf es ruhig etwas mutig sein. Der Redner entscheidet, was er sagt und was nicht.


Worin verfügen Sie über die größte Expertise?

Politik, Verbände/Organisationen