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Jürgen M. Bergfried


juergenbergfried@aol.com

Telefon: 030-34356729
Mobiltelefon: 0175 918 3620

Riehlstraße 17
14057 Berlin


Ihr Kurzporträt: Wer sind Sie, was machen Sie, wie kamen Sie zum Redenschreiben?

Als Pfarrerssohn (geb. 1948 in Köln) erfuhr ich schon als Kind sehr viel über die Praxis der Macht der Worte. Endlich erwachsen ging ich ganz weltlich als Texter und Konzeptionist ins Verlagswesen, zum Lebensmittelhandel und in Agenturen. Schließlich wurde ich doch noch „Messdiener“ – allerdings bei Messegesellschaften, fest mit Karriere und frei als Berater für deren Kunden = Aussteller, Medien, Verbände. Daneben schaffte ich abends den Betriebswirt (VWA) und Werbefachwirt (IHK); ganz privat heißt die Bilanz 1 Ehefrau, 2 Kinder und von diesen (bislang) 3 Enkel.

Wortreich fit in meiner Profession Marketing, PR, Werbung, PK, PPP, alles mit allem PiPaPo für geschäftliche Anlässe – aber mit besonderer Leidenschaft setze ich mein Talent mit der Erfahrung langjähriger Praxis als Redenschreiber für private Ereignisse ein, am liebsten die ganze Klaviatur der persönlich schönsten erfreulichen Art.


Warum braucht man Redenschreiberinnen und Redenschreiber?

Aus denselben Gründen, weshalb man heute privat z.B. Eventplaner/innen oder den Partyservice oder andere Fachleute nutzt: Man möchte von allem das Beste – besonders für sich selbst. Meine Rede soll also Menschen wirkungsvoll ansprechen, für meine Sache begeistern und für mich persönlich einnehmen – oder einfach nur angenehm und witzig unterhalten.


Wie lautet Ihr wichtigster Rat an eine Rednerin oder einen Redner?

Es sind derer 4 (+1) vor der Rede: Zuerst das Mikro mit leisem Klopfen oder Räuspern prüfen, ob es eingeschaltet ist – das tat selbst Marilyn Monroe, bevor sie für JFK ihr „Happy Birthday Mr. President“ dort hinein hauchte. Dann: DADADA – dreimal tief durchatmen, das bringt Kraft in die Stimme und Ruhe in den Kopf. Schließlich: LALADE – langsam, laut und deutlich sprechen, Ihre Zuhörer/innen möchten Sie verstehen. Und last but not least: ZWIK – Die ersten zwei Sätze im Kopf, und Sie können frei starten und ganz ruhig in Ihr Auditorium blicken (und sich Ihr Publikum in „Feinripp-Liebestötern“ vorstellen, das zaubert Ihnen ein Lächeln ins Gesicht).


Wovon lassen Sie sich bei Ihrer Arbeit inspirieren?

Von dem ausführlichen Briefinggespräch mit jedem Klienten (m/w) und den Eindrücken, die ich dabei gewonnen habe: z.B. Wortschatz, Sprechweise, Mimik, Gestik, hör- und sichtbar positive Ausstrahlung oder – ja, auch kleine „Macken“ usw.


Welches Reden-Zitat hat Sie am meisten beeindruckt?

„Ihr Völker der Welt, schaut auf diese Stadt!“ Ernst Reuter, Regierender Bürgermeister von Berlin 1948 in der Blokadezeit. Das ist authentisch, empathisch, ehrlich, geradeheraus, schnörkellos auf den Punkt, Anteilnahme und Aktion fordernd.


Was sind die drei wichtigsten Fähigkeiten einer Redenschreiberin oder eines Redenschreibers?

1. Mit Menschen sehr eng und doch distanziert arbeiten, sich in sie hineinfühlen und mit ihnen auseinandersetzen. 2. Die Einzigartigkeit der Persönlichkeit des Gegenübers erkennen können und in dessen Rede als roten Faden hervorblitzen oder groß leuchten zu lassen. 3. Als >Ghost< für seinen >Host< eine Rede zu erarbeiten, ihm zu dienen, hinter ihm zurückzustehen, kurz: ein stummer Diener für die Stimme seines Herrn zu sein, ein guter >Ghostwriter< eben!


Worin verfügen Sie über die größte Expertise?

Private Ereignisse jeder frohen und heiteren Art, geschäftliche Anlässe aller Art, Autobiografien, Jubiläen, Laudationes, Newsletter, schnelle PR-Informationen, große und kleine Wirtschaftsthemen, Mediafragen, Messewesen von A bis Z, Texte, Konzepte, sachliche und humoristische Reden, in Prosa, in Reimen oder in Versen.