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Regionalgruppe Rhein/Main/Neckar



Ihre Ansprechpartner:

Peter Frankford
E-Mail: peter@frankford.de

Willi Vogler
E-Mail: willi.vogler@t-online.de

Dr. Sabine T. Ruh
E-Mail: mail@struh.de

Christian Gasche
E-Mail: cgasche@sigmacommunication.de


Tätigkeitsbericht 2017

„Enthusiasmus ist das schönste Wort der Erde“, meinte Christian Morgenstern. Noch schöner ist’s, wenn er denn Früchte trägt, meint das Organisationsteam der Regionalgruppe RMN. Das aber ist nur bedingt der Fall.

Dem Organisationsteam gehören Peter Frankford, Christian Gasche, Sabine Ruh und Willi Vogler an.

Christian Gasche hat dankenswerterweise die Einladungen und jüngst auch die Besorgung einer Räumlichkeit in die Hand genommen.

Ankündigungen, Einladungen und Nachfassaktion verschickt er auf Wunsch der Mitglieder seit 2017 ausschließlich über E-Mail. Dazu hat er eine eigene E-Mail-Vorlage für die Regionalgruppe entwickelt.

Prinzip bei allen Treffen: Angebot eines Themas. Maximal drei Treffen im Jahr, wegen der Heterogenität von Region und Mitgliederkreis (viele Freiberufler).

Einzugsgebiet: Im Gebiet RMN (Postleitzahlen 3 und 6) leben 57 Mitglieder plus Andy Faupel aus Weimar, der ziemlich regelmäßig die Reise zu uns auf sich nimmt. Dickes Lob! Zu unseren Treffen kommen allerdings etwa 8 – 14 Mitglieder.

Nachteil: Größe der Region; deshalb Absicht, wechselnde Treffpunkte anzubieten. Veranstaltungen sind 2017 mehr frankfurtzentriert.

Themen 2017: Sehr gelungene Auftaktveranstaltung mit Andreas Pagiela am 19. Mai zum Thema „Humor in der Rede“. Es war eine faszinierende Präsentation, die eine rege Diskussion auslöste.

Die zweite Veranstaltung findet am 31. August auf Einladung von Katja Freter bei der Deutschen Bundesbank statt. Ein leichtes Sommerthema – wir erhalten eine exklusive Führung durch die Kunstschätze der Bundesbank.

Für den Herbst geplant, aber noch nicht terminlich fixiert ist eine Veranstaltung mit Andreas Schmidt, der uns die Zusage gegeben hat über den Einfluss der Neuen Medien auf die Arbeit der Redenschreiber zu sprechen. Titel „Luther würde heute twittern“.

Der Regionalkreis denkt, ein ausbalanciertes Angebot zu machen und würde sich über mehr Zuspruch sehr freuen, damit für die Organisatoren das Wort Enthusiasmus das schönste Wort der Welt bleiben kann.

Willi Vogler


Humor ist immer individuell

19.05.2017 – „Schauspieler können fremde Effekte spielen – Laien nicht.“ Humor als Redner über die Rampe zu bringen ist eine heikle Angelegenheit, wenn man kein professioneller Entertainer ist. Witz und Komik müssen zum Redner passen, eher leicht daherkommen und glaubhaft sein. Der Regionalkreis Rhein-Main-Neckar traf sich mit unserem Kollegen Dr. Andreas Pagiela, Berlin, um zum Thema „Humor in der Rede“ aus seinem immensen Erfahrungsschatz Honig zu saugen – weniger als Anwalt denn als Moderator, TV-Darsteller und Kabarettist. „Humor ist immer individuell“. Deshalb sei eine der wichtigsten Voraussetzungen für den Redenschreiber, sich in das Naturell und den Erfahrungshorizont des Auftraggebers hinein zu fragen und darin zu denken, wenn er sein Manuskript mit Humor zu würzen beabsichtigt. Witz im Text mache zudem nur ein Drittel des Erfolges aus, es komme sehr auf das „Wie“ des Vortrags an. „Ein Stegreifkomiker braucht immerhin sieben Jahre, um ein Publikum mit Erfolg ‚bespielen‘ zu können“.

Andreas Pagiela verriet denn auch einige Regeln, die beim Platzieren von Humor beachtet werden sollten: Zum Beispiel Wahrheiten aussprechen und in Emotion verpacken. Etwa, wenn bei einer Tagung der Redner anmerkt, dass die Werbekugelschreiber flugs vergriffen waren. „Ich sehe, nächste Woche ist in Frankfurt wieder Schulanfang.“ Oder aus Zeitungsschlagzeilen eine – wie er es nennt – Bi-Assoziation zu konstruieren: „Schrieb doch die Presse heute Morgen, die Schweizer sind die weltgrößten Kiffer“. Die Pointe dazu: „Kein Wunder, dass lila Kühe für ihre Schokolade Werbung machen.“ Die Bearbeitung humorvoller Textstellen setze akribische Arbeit voraus: „Präzision macht eine Sache manchmal erst lustig“. Kurz und präzise sein erfordere die mehrmalige Überarbeitung des Textes mit einer rigorosen Weglassung überflüssiger Worte. Der Redner muss deutlich sprechen, darf seinen Gag nicht ablesen, muss natürlich erzählen und den Sachverhalt sozusagen en passant abliefern. Viel Freude bringt stets der geistreiche Einfall, wenn etwa der Agrarpolitiker sagt: „Geflügelzucht ist eine Frage der Haltung.“

Andreas Pagiela lieferte uns pfiffige Anregungen, die mit dankbarem Applaus quittiert wurden.

Das nächste Treffen des Regionalkreises findet am 31. (Achtung: nicht 30.!) August auf Einladung von Katja Freter in der Bundesbank in Frankfurt statt. Eine gesonderte Einladung geht dazu heraus.

Humor in der Rede

Die Regionalgruppe Rhein-Main-Neckar des VRdS hat als Gesprächspartner für ihr erstes Treffen in diesem Jahr unseren Kollegen Dr. Andreas Pagiela aus Berlin gewinnen können. Er ist nicht nur als Autor und Verfasser von Reden tätig, sondern moderiert Veranstaltungen auch als Kabarettist. Er öffnet für uns seinen „Werkzeugkasten“, denn – heureka! – es gibt Techniken für humorvolles Schreiben, die er uns gerne verraten wird.

Wann? 19. Mai, 18.30 Uhr
Wo? Frankfurt, SAALBAU Gutleut, Rottweiler Straße 32, 60327 Frankfurt am Main

Ihre möglichst verbindliche Zusage schicken Sie bitte bis zum 17. Mai an Christian Gasche (cgasche@sigmacommunication.de). Sollten sich für Sie kurzfristige Änderungen oder Nachfragen ergeben, so erreichen Sie Christian Gasche unter seiner Mobiltelefonnummer 0171/4960599.

Die Gretchenfrage der Rhetorik bleibt unbeantwortet

21.09.16 – „Was ist eine gute Rede?“ Zur Diskussion dieser Gretchenfrage der Rhe-torik traf sich der Regionalkreis Rhein/Main/Neckar im attraktiven Ambiente der Auf-sichtsratslounge der Deutschen Lufthansa am Frankfurter Flughafen mit Dr. Vazrik Bazil, dem „Past President“ des VRdS. Die ernüchternde Erkenntnis der angeregten Runde: Eine letzte Gewissheit werden wir wohl nie erhalten, zumal – so Vazrik Bazil – es kaum Wirkungsforschung auf dem Feld der Rhetorik gibt. Hierin liegen eine loh-nende Aufgabe und eine Chance für den VRdS. Das Handwerkliche und das Inhaltli-che wie auch der ethische Anspruch werde von professionellen Redenschreibern gut beherrscht, über die Wirkung aber und das Eintreten des beabsichtigen Redeziels könnten sie sich jedoch nicht sicher sein. Die Rezeption der Empfänger, Motive, Mo-tivation oder das Engagement des Redners sind nur einige der Faktoren, die mitbe-stimmend sind für die Wirkung einer Rede. Die Kriterien, die der VRdS bei der Be-wertung von Hauptversammlungsreden oder Wahlkampfreden anlegt, seien „ausge-zeichnet“ und blieben überaus wichtig für die qualitative Einschätzung von Reden, bekräftigte Vazrik Bazil.

Dank für die Gastfreundschaft der Lufthansa ging an Marion Huth-Pfister, Reden-schreiberin des LH Vorstandsvorsitzenden Carsten Spohr, die seit diesem Sommer Mitglied des VRdS ist. Auch im kommenden Jahr wird es wieder drei regionale Tref-fen geben, deren Themen und Termine zu Jahresbeginn kommuniziert werden – zu-künftig per E-Mail wie eine Anregung des Kreises lautete. WV


Nach einem starken Auftakt im April über „Redenschreiben in Zeiten von Pegida und Demokratieverdruss“ befassen wir uns jetzt mit einem kontrovers diskutierten Thema und wie es sich auf unsere Zunft auswirkt:

„Social Media: Fluch oder Segen für das Redenschreiben?“

lautet das Thema des zweiten Treffens 2016 der VRdS-Regionalgruppe „Rhein-Main-Neckar“. Prof. Dr. Benedikt Model von der Technischen Hochschule Mittelhessen in Gießen wird über soziale Netzwerke als Helfer bei der Recherche sprechen. Es geht darüber hinaus um die Möglichkeiten „viraler“ Breitenwirkung von Redeinhalten und vielleicht sogar um die Frage, wie sich radikal verändernde Kommunikationstechniken und -standards auf die zukünftige Arbeit des „klassischen“ Redenschreibers auswirken.

Zeit und Ort des Geschehens:
Mittwoch, 29. Juni 2016, 18:00 Uhr
Wiesbadener Casino Gesellschaft, Friedrichstr. 22, 65185 Wiesbaden

Das dritte Treffen der Regionalgruppe wird am 29. September oder 04. Oktober (Ort noch offen) abgehalten werden. An Themen wird es zwar nicht mangeln. Dennoch sind Vorschläge aus den Reihen unserer Mitglieder immer willkommen. Wir versprechen obendrein, den südlicheren Gefilden unseres Verbreitungsgebietes in Zukunft – im wahrsten Sinne des Wortes – mehr entgegen zu kommen.

Zu den Treffen verschicken wir jeweils noch individuelle Einladungsschreiben an die Mitglieder der Regionalgruppe. Wir freuen uns auf viele Anmeldungen.


Vortrag „Redenschreiben in Zeiten von Pegida und Demokratieverdruss“

26.04.2016 – Wenn repräsentative Demokratie, wie in Sachsen, von geschätzt einem Viertel des Staatsvolks verschmäht wird, dann stellt dies ein Verfassungsorgan und damit auch seinen Redenschreiber vor argumentative Herausforderungen. Der Regionalkreis Rhein-Main-Neckar hatte Dr. Thomas Schubert, Redenschreiber des sächsischen Landtagspräsidenten, eingeladen, von seiner Arbeit „in Zeiten von Pegida und Demokratieverdruss“ zu berichten. Es wurde ein spannender Auftakt der für 2016 geplanten Reihe von drei Treffen des Kreises mit profunden Analysen, strategischen Aussagen und der gut begründeten Botschaft „Starker Staat – aktive Bürgergesellschaft“ und wie diese in die Reden des Präsidenten immer wieder eingewoben wird. „Es war ein Hintergrundgespräch besten Kalibers“, kommentierte ein Mitglied. Das nächste Treffen des Regionalkreises wird am 29. Juni in Wiesbaden zu dem Thema stattfinden, wie die sozialen Medien die Arbeit der Redenschreiber befördern können. Eine separate Einladung wird folgen.

Das dritte Treffen wird am 29. September oder 04. Oktober (Ort noch offen) abgehalten werden.

Es würde uns sehr freuen, wenn wir uns in recht großem Kreis in diesem Jahr wiedersehen könnten – an Gesprächsstoff mangelt es nicht. Und: Wir versprechen, die Neckar-Region für ein künftiges Treffen näher in den Fokus zu nehmen.

Zu den Treffen verschicken wir jeweils noch individuelle Einladungsschreiben an die Mitglieder der Regionalgruppe.

Mit freundlichen Grüßen

Willi Vogler

Sylvia Theel

Christian Gasche

Peter Frankford






Ansprechpartnerin:
Antje Hermenau
Vizepräsidentin
Beauftragte für Regionalgruppen

antje.hermenau@vrds.de
Telefon 02244 918476







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