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Regionalgruppe Hamburg



Ihre Ansprechpartner:

Dr. Dirk Getschmann
E-Mail: getschmann@ainos.org

Thomas Oestreicher
E-Mail: th.oe@web.de

Julia Rauner


Auch in Hamburg hat sich im Frühjahr 2014 eine Regionalgruppe mit ca. 20 Mitgliedern gegründet. Die Gruppe will Redenschreiberinnen und Redenschreiber vor Ort zusammen bringen und ihnen die Möglichkeit für Austausch und Netzwerken bieten, Kontakte zu möglichen Kooperationspartnern und Auftraggebern herstellen oder Hinweise zur beruflichen Fortbildung geben. Treffen finden, wenn möglich, alle zwei Monate statt.

Der Rückblick auf die letzte Veranstaltung:

Anschaulichere Sprache gewünscht / Neuer Kommunikationsstil nach Einführung der Frauen-Quote in Unternehmen?

Handelskammergeschäftsführerin zu Gast bei Hamburger Redenschreibern

Für die Hamburger Regionalgruppe berichtet Daniela Schulz:

„Wir als Redenschreiberinnen und Redenschreiber befassen uns mit einem vielfältigen Themenspektrum. Für komplexe Zusammenhänge finden wir einfache Worte, aus Abstraktem entwickeln wir anschauliche Geschichten. Mit Zeitungen und Internet halten wir uns auf dem Laufenden, um schnell auf die uns gestellten Aufgaben reagieren zu können. Am wertvollsten jedoch ist der direkte Kontakt mit Menschen, die uns an ihrem Wissen und ihren Erfahrungen teilhaben lassen. Deshalb haben wir als Regionalgruppe Hamburg im VRdS im Januar 2015 die Reihe „Themenabende“ eingeführt, zu der wir Hamburger Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik und Kultur einladen.

„Wird mit den weiblichen Führungskräften ein neuer Kommunikationsstil in die Chefetagen Einzug halten?“, wollten die VRdS-Mitglieder von der Geschäftsführerin der Handelskammer Hamburg, Corinna Nienstedt, wissen. Ende letzten Jahres hat die Bundesregierung das Gesetz zur Frauenquote in Führungsgremien in Unternehmen beschlossen. Da Redenschreiber in der Regel eng mit Führungskräften aus Politik und Wirtschaft zusammenarbeiten, interessierte uns diese Frage besonders. Und natürlich wollten wir auch wissen, wie die Bearbeitung von Redetexten innerhalb ihres Unternehmens abläuft.

Nienststedt zeigte sich optimistisch, dass das künftige Bundesgesetz mehr Frauen in die Führungsgremien der Wirtschaft bringen werde. Als Beispiel führte sie das Hamburger Gremienbesetzungsgesetz an, das zu einem deutlichen Anstieg des Frauenanteils in Aufsichtsräten der stadteigenen Unternehmen geführt habe.

Der Frauenanteil in den Vorständen der DAX-Unternehmen habe sich in den vergangenen Jahren nicht allzu stark nach oben bewegt. Die Eingangsfrage nach neuen Kommunikationsstilen durch weibliche Führungskräfte werde sich daher erst nach der bundesweiten Einführung der Frauenquote und dann wohl auch erst nach einer gewissen Einführungsphase beantworten lassen.

Was die Produktion von Redetexten betrifft, so werde diese innerhalb der Handelskammer von den fachspezifischen Experten erledigt. Allerdings, so räumte die Handelskammergeschäftsführerin ein, würde sie sich oftmals eine anschaulichere Sprache wünschen. Das Angebot, Redetexte extern zu vergeben, sei noch nicht geprüft worden. Nicht zuletzt, da ihr die Angebote der VRdS-Mitglieder noch gar nicht bekannt gewesen seien, so Nienstedt.

Als Sprachexperten im Hintergrund unserer auf dem Podium stehenden Auftraggeber, sollten wir uns fragen, ob hier nicht eine umfassende Marketingstrategie zu überlegen wäre.

Unser erster Themenabend ist insgesamt von den Mitgliedern sehr gut angenommen worden und am Ende gab es einen für beide Seiten interessanten Frage-und-Antwort-Teil mit unserem Gast von der Handelskammer.“

Kerstin Moll aus dem Präsidium des VRdS: „Diese Veranstaltung war gewinnbringend für die Teilnehmenden und gibt Impulse, wie man sein Schreiben verbessern kann. Gleichzeitig werden unsere Angebote bekannter, wie im Fall der Handelskammer Hamburg. Weiter so!“

Kontakt:

Ansprechpartnerin ist Julia Rauner: julia.rauner@gmail.com.





Ansprechpartnerin:
Antje Hermenau
Vizepräsidentin
Beauftragte für Regionalgruppen

antje.hermenau@vrds.de
Telefon 02244 918476







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