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Regionalgruppe Baden-Württemberg



Ihre Ansprechpartner:

Gerd Heimisch
E-Mail: gerd.heimisch@vrds.de

Johann Scheidner
E-Mail: johann.scheidner@vrds.de

Alexandra Donath
E-Mail: donath@vrds.de


Sie schreiben Reden? Sie fühlen sich manchmal einsam vor dem leeren Blatt Papier? Sie suchen das Fachgespräch mit Berufskolleginnen und -kollegen? Dann sind Sie bei uns richtig.

Die Regionalgruppe Baden-Württemberg des Verbandes der Redenschreiber deutscher Sprache will Redenschreiberinnen und -schreiber zusammenbringen. Gerade weil wir oft isoliert arbeiten, kann eine Plattform, die dem Austausch dient, hilfreich sein für den Berufsalltag.

Wir sind offen für alle, die als hauptberufliche Redenschreiberinnen und Redenschreiber arbeiten - ob freiberuflich oder fest angestellt.

Wir treffen uns regelmäßig zum Stammtisch. Mit dem Begriff Stammtisch ist jedoch keineswegs gemeint, dass wir Biergläser stemmen und platte Parolen von uns geben.

Unser Stammtisch ist eine lockere Runde, die Fachthemen diskutiert: den mitreißenden Redeeinstieg, das treffende Zitat, die einprägsame Laudatio. Die Themen werden am Stammtisch gemeinsam festgelegt und vorab auf der Seite veröffentlicht, sodass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Zeit haben, in aller Ruhe ihre Fragen, Wünsche, Anmerkungen zu formulieren.

Klartext statt Kauderwelsch: Über die Verständlichkeit in Politik und Wirtschaft

Die Regionalgruppe Baden-Württemberg veranstaltet am 10. November 2016 einen Vortrags- und Diskussionsabend mit dem Kommunikationswissenschaftler Prof. Dr. Frank Brettschneider. Der Referent wird eingehen auf Fragen nach der Bedeutung von Verständlichkeit für gelingende Kommunikation und dabei die Messung von Verständlichkeit mit dem von ihm entwickelten Hohenheimer Verständlichkeits-Index vorstellen. Neben Beispielen aus der Politik wird Prof. Brettschneider auch Hauptversammlungsreden von DAX-30-CEOs analysieren. Im Anschluss an den Impulsvortrag besteht die Möglichkeit zur Diskussion und zum Meinungsaustausch. Prof. Dr. Frank Brettschneider ist Inhaber des Lehrstuhls für Kommunikationswissenschaft an der Universität Hohenheim, außerdem Vorsitzender des Richtlinienausschusses zur VDI 7001 (Kommunikation und Öffentlichkeitsbeteiligung bei Planung und Bau von Infrastrukturprojekten) sowie Mitglied im Wissenschaftlichen Arbeitskreis für Regulierungsfragen (WAR) der Bundesnetzagentur. Prof. Brettschneider erhielt 1996 den Wissenschaftspreis des Deutschen Bundestages für Arbeiten zum Parlamentarismus und 1997 gemeinsam mit Angelika Vetter den EMNID-Wissenschaftspreis für das Projekt „Personalisierung der Politik: Kandidatenimages und Image-Agenda-Setting der Massenmedien“.

Der Ort der Veranstaltung wird noch bekannt gegeben. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
Fragen und Anmeldungen bitte an
gerd.heimisch@vrds.de
johann.schneider@vrds.de

Veranstaltungsrückblick:

Klartext statt Kauderwelsch: Über die Verständlichkeit in Politik und Wirtschaft.

Die Regionalgruppe Baden-Württemberg lud am 10. November 2016 in Stuttgart zu einen Vortrags- und Diskussionsabend mit dem Kommunikationswissenschaftler Prof. Dr. Frank Brettschneider. 15 Mitglieder und Gäste folgten der Einladung und erlebten einen ebenso interessanten wie kurzweiligen Abend. Professor Brettschneider referierte über das Thema Klartext statt Kauderwelsch: Über die Verständlichkeit in Politik und Wirtschaft und erläuterte dabei den von ihm entwickelten Hohenheimer Verständlichkeits-Index. Dabei handelt es sich um sein softwarebasiertes Verfahren, das die Verständlichkeit von Texten analysiert und quantifiziert. An zahlreichen Beispielen aus Politik und Wirtschaft konnte der Referent darlegen, wie mit dem Hohenheimer Verständnis-Index die Verständlichkeit und damit auch Akzeptanz und Wirksamkeit von Texten verbessert werden konnte.

Ausdrücklich wies Professor Brettschneider darauf hin, dass seine Methode nichts über die Gesamtqualität eines Textes oder einer Rede aussage. Ihm sei durchaus bewusst, dass gerade bei Reden weitere Faktoren wie Struktur, Qualität der Argumente, rhetorische Kunstfertigkeit und nicht zuletzt die Persönlichkeit des Redners wichtige Faktoren darstellen. „Wir bewerten nicht, wie gut ein Text oder eine Rede ist, sondern einzig und allein die Verständlichkeit“, so der Referent. Insofern sehe er seine Arbeit auch nicht in Konkurrenz zu den Analysen von Hauptversammlungsreden des VRdS, sondern eher als sinnvolle Ergänzung. „Wir vergeben quasi die quantitativ messbare A-Note für die reine Verständlichkeit, während der VRdS Spezialist für die B-Note ist.“

Im Anschluss an den Vortrag haben die Anwesenden diesen und andere Aspekte mit dem Referenten diskutiert und den interessanten Abend mit Gesprächen bei einem kleinen Imbiss ausklingen lassen. Großen Anklang fand der Vorschlag der Regionalgruppenleiter Johann Scheidner und Gerd Heimisch, im nächsten Jahr eine Veranstaltung mit dem emeritierten Tübinger Rhetorikprofessor Gert Ueding durchzuführen.

Ein kleiner Veranstaltungsrückblick:

Auftakt-Treffen 2016 in Baden-Württemberg
Am 28. April fand in Stuttgart das erste Regionalgruppe –Treffen mit dem erweiterten Leitungsteam (Gerd Heimisch und Jochen Scheidner) in 2016 statt, das vorwiegend dem Kennenlernen und Meinungsaustausch dienen sollte.

Intensiv wurde darüber diskutiert, wie man den Austausch in der Regionalgruppe vor allem für weiter entfernt lebende Mitglieder verbessern könnte. Die Idee, Treffen auch außerhalb der Region Stuttgart abzuhalten, wurde wegen der Mehrzahl der im Großraum Stuttgart lebenden Mitglieder und der guten Verkehrsanbindung der Landeshauptstadt verworfen.

Großen Zuspruch fand dagegen der Vorschlag, die digitalen sozialen Medien zur Intensivierung des Austausches zu nutzen. Etwa durch das Betreiben einer Facebook- oder Xing-Seite, hierzu wurde ein Brain-Storming initiiert und um praktische Tipps und Einbringen von Know-How und Pflege eines digitalen Netzwerks gebeten.

Für November ist eine Veranstaltung mit dem Emeritus des Seminars für Allgemeine Rhetorik der Eberhard-Karls-Universität Tübingen, Prof. Dr. Gert Ueding, geplant. Herr Ueding hat seine generelle Bereitschaft hierzu bereits signalisiert. Der konkrete Termin wird so bald wie möglich bekannt gegeben werden.

Eine wichtige Lektion aus dem Vertrieb: Ein erfolgreicher Redenschreiber zu sein, heißt auch, ein guter Verkäufer zu sein!

Veranstaltung der Regionalgruppe Baden-Württemberg, Stuttgart, 18. Dezember 2014
Das Geheimrezept eines erfolgreichen Redenschreibers verbirgt sich hinter drei Eigenschaften: Er ist Mensch, Berater und Verkäufer zugleich. Mensch und Berater zu sein, fällt häufig leicht – beides geht mit dem Beruf des Redenschreibers einher. Doch ein Verkäufer zu sein? Seine Handwerksqualität gezielt und auf den Punkt zu verkaufen? Dem Kunden aufzeigen, dass es sich lohnt, in eine professionelle Reden zu investieren? Das klingt häufig einfacher, als es wirklich ist. Aus diesem Grund lud Alexandra Donath, die Gründerin der Regionalgruppe Baden-Württemberg, zu dem Vortrag „Nutzenargumentation – Vertrieb des Redenschreibens“ ein. Die Mitglieder der Regionalgruppe bekamen die einmalige Chance, Einblick in die Welt des Vertriebs zu erhalten.

Kai Pfersich (www.thevaluecompany.de) – Berater, Coach und Trainer für unternehmensinterne Vertriebsentwicklung und ebenfalls Mitglied im VRdS – legte den Redenschreiberinnen und Redenschreibern aus Baden-Württemberg in einem anschaulichen Vortrag die Grundregel des Vertriebs dar: „Wollen wir uns bestmöglich verkaufen, dann müssen wir uns in unseren Kunden hineinversetzen und dessen Motiv erkennen“, so Pfersich. Hierfür empfahl der Vertriebsspezialist sich eines mutigen, aber entscheidenden Kniffs beim ersten Kundengespräch zu bedienen: Fragt der potenzielle Kunde den Redenschreiber, weshalb er ihn buchen bzw. in eine professionelle Rede investieren soll, dann gilt zu antworten: „Keine Ahnung! Lassen Sie uns das gemeinsam herausfinden!“ oder „Das kann ich Ihnen noch nicht sagen. Ich freuen mich, wenn wir das jetzt im Gespräch gemeinsam herausfinden!“. Was durch diesen Kniff passiert, ist, dass eine entspannte Atmosphäre sowie eine offene Gesprächsführung zwischen Redenschreiber und Kunden entstehen. Nun kann der Redenschreiber spezifisch das Wofür und das persönliche Ziel der Rede sowie die Auswirkungen einer katastrophalen Rede beim Kunden erfragen. Erst jetzt ist der Grundstein gelegt, um den individuellen Nutzen des Kunden abzuwägen. Ein individueller Nutzen wäre zum Beispiel, weniger Pressetermine in den nächsten Wochen und dafür abends eine Stunde länger Zeit für die Tochter sowie mehr Zeit für liegengebliebene Aufgaben zu haben.

Der Vortragsabend war für die Regionalgruppe eine wichtige Lektion in Sachen Vertrieb: Gerade für selbstständige und freiberufliche Redenschreiberinnen und Redenschreiber ist es bedeutsam, wie ein Vertriebler zu denken. Erst wenn dem Kunden sein individueller Nutzen einer professionellen Rede aufgezeigt wird, kann ein Redenschreiber seine Leistung erfolgreich anbieten. Da die Kosten für eine professionelle Rede häufig noch zu erstaunen führen, kann vertriebliches Denken und eine gezielte Nutzenargumentation ebenso zu einer neuen Wertschätzung des Handwerks „Redenschreiben“ führen.

„Diese Veranstaltung zeigt einmal mehr, welche Bedeutung der Arbeit der Regionalgruppen in unserem Verband zukommt, und wie gewinnbringend sie für die Mitglieder ist“, so Kerstin Moll, Schriftführerin und Beauftragte für Regionalgruppen im Präsidium des VRdS, die früher selbst einmal eine Regionalgruppe ins Leben gerufen und geleitet hat. Das Präsidium wird dieses Engagement und solche Expertenvorträge weiterhin gezielt unterstützen.





Ansprechpartnerin:
Antje Hermenau
Vizepräsidentin
Beauftragte für Regionalgruppen

antje.hermenau@vrds.de
Telefon 02244 918476







REDEKULTUR
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